Camera Duel
challenger A
Panasonic Lumix G9 II

Panasonic

Lumix G9 II

2023

VS
challenger B
Panasonic Lumix GH6

Panasonic

Lumix GH6

2022

Panasonic Lumix G9 II vs GH6: Welches verdient noch Ihr Budget im Jahr 2026?

Visuelle Übersicht

In 5 Sekunden lesbar

7,5/ 10
FotoTrès bon
6,6/ 10
VideoBon

Panasonic

Lumix G9 II

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Panasonic

Lumix GH6

Panasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6

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Panasonic Lumix G9 II

Panasonic Lumix G9 II Gehäuse + Leica DG Summilux 9mm f1,7

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Das Urteil in Kürze

Der G9 II dominiert bei der Fotografie, dem AF und der Ergonomie; der GH6 hält nur stand, wenn Sie einen professionellen Video-Workflow mit XLR-Anschluss und nativem V-Log benötigen.

Zwei Micro-Four-Thirds-Gehäuse, ein und derselbe 25-Megapixel-Sensor, zwei Positionierungen, die sich bereits bei der Markteinführung unterschieden. Der Lumix GH6 erschien 2022 zu 2 199 USD und war für den anspruchsvollen Hybrid-Videografen gedacht. Der Lumix G9 II folgte 2023 zu 1 899 USD mit einer breiteren Ambition: Sportfotografie, Reportage, Hochzeit und kompetentes Video ohne Einbußen bei der Vielseitigkeit.

Im Jahr 2026 existieren beide Gehäuse auf dem Gebrauchtmarkt und bei manchen Händlern noch neu. Der anfängliche Preisunterschied von 300 USD zugunsten des G9 II hat sich auf dem Sekundärmarkt vergrößert. Die Frage ist nicht mehr, welches neuer ist. Es geht darum, welches Ihrem hauptsächlichen Einsatz entspricht.

Beide teilen die Micro-Four-Thirds-Bajonett, die Wetterschutzabdichtung, den Dual-Slot, die unbegrenzte Videoaufzeichnung, 10 Bit und Full HDMI. Auf dem Papier scheinen sie nah beieinander zu liegen. In den Daten sind die Unterschiede klar und strukturbildend. Der Dynamikumfang, die AF-Dichte, die Serienbildrate im elektronischen Verschluss und die Vergrößerung des Suchers trennen die beiden Gehäuse deutlich. Auf der Videoseite behält der GH6 einen gezielten Vorteil: natives V-Log, integrierten XLR-Eingang und ein Rolling-Shutter von 14 ms.

Dieser Vergleich entscheidet zwischen einem Hybridfotografen, der Vielseitigkeit sucht, und einem Videografen, der unter semi-professionellen Bedingungen mit kontrolliertem Audio-Workflow arbeitet. Die Scores unseres Algorithmus fassen die Lage zusammen: Der G9 II erreicht 7,5 in der Fotografie gegenüber 6,5 für den GH6, während der GH6 in der Video-Bewertung 6,8 gegenüber 6,6 für den G9 II erzielt. Der Unterschied ist real, aber in der Video-Disziplin eng. In der Fotografie ist er entscheidend.

Stärken im Vergleich

Wo jede Kamera glänzt

Panasonic

Lumix G9 II

Top-Vorteile

  • 779AF-Felder3,5× vs Panasonic Lumix GH6
  • 30 fpsSerienbild elektronisch2,1× vs Panasonic Lumix GH6
  • 10.5 EVDynamikumfang (EV)+19 % vs Panasonic Lumix GH6
  • 1.6×Suchervergrößerung2,1× vs Panasonic Lumix GH6

Panasonic

Lumix GH6

Top-Vorteile

  • OuiXLR-EingangAbsent sur Panasonic Lumix G9 II
  • 200RAW-PufferAbsent sur Panasonic Lumix G9 II
  • 14 msRolling ShutterAbsent sur Panasonic Lumix G9 II

Detaillierter Vergleich

Runde für Runde, die acht Kategorien

Runde 1

Sensor

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6
Sensorformat
MFT
MFT
Sensortyp
CMOS
CMOS
Megapixel
25 MP
25 MP
Sensorgröße
17.3 × 13 mm
17.3 × 13 mm
Native ISO min
100
100
Native ISO max
25 600
25 600
Erweiterte ISO max
51 200
51 200
Dynamikumfang (EV)
10.5 EV
8.8 EV
Runde 2

Autofokus

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6
AF-Felder
779
225
AF-Abdeckung
100 %
100 %
Augen-AF (Mensch)
Oui
Oui
Augen-AF (Tier)
Oui
Oui
AF Schwachlicht (EV)
-6 EV
Runde 3

Geschwindigkeit & Serienbild

Unentschieden
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6
Serienbild mechanisch
14 fps
14 fps
Serienbild elektronisch
30 fps
14 fps
RAW-Puffer
200
Max. Verschlusszeit
1/8000
1/8000
Runde 4

Video

Sieger: Panasonic Lumix GH6
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6
Max. Videoauflösung
6K
6K
Max. Bilder/s (Video)
240 fps
240 fps
Max. Bitrate
200 Mb/s
200 Mb/s
Video-Codecs
H.264, H.265
H.264, H.265
Aufnahmemodi
All-I, Long-GOP
All-I, Long-GOP
Chroma-Subsampling
4:2:0, 4:2:2
4:2:0, 4:2:2
Farbtiefe
10-bit
10-bit
Log-Profil
Oui
Oui
Log-Profile
HLG
V-Log, HLG
Internes RAW
Non
Non
Externes RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
ProRes RAW
Rolling Shutter
14 ms
4K-Crop
Oversampling
Oui
Oui
Open Gate
Oui
Oui
Anamorphes Desqueeze
1.3x, 2.0x
1.3x, 1.5x, 1.8x, 2.0x
LUT-Unterstützung
user LUTs, in-camera LUT preview
user LUTs, in-camera LUT preview
Monitoring-Tools
waveform, vectorscope, false color, histogram, zebras
waveform, vectorscope, false color, histogram, zebras
Aktive Kühlung
Non
Non
Aufnahmelimit
30 min
Illimité
Unbegrenzte Aufnahme
Oui
Oui
Dual Native ISO
Non
Non
Proxy-Aufnahme
Oui
Oui
XLR-Eingang
Non
Oui
32-Bit-Float-Audio
Non
Non
Genlock + Timecode
Non
Non
Runde 5

Bildstabilisierung

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6
Sensor-Bildstabilisator
Oui
Oui
IBIS-Wirkung
8 stops
7.5 stops
Runde 6

Verarbeitung

SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6
Wetterschutz
Oui
Oui
Zwei Kartenfächer
Oui
Oui
Kartentypen
SD UHS-II
CFexpress Type B, SD UHS-II
Runde 7

Ergonomie & Bildschirm

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6
Gewicht
658 g
823 g
Abmessungen
134 × 102 × 90 mm
138 × 100 × 100 mm
Suchertyp
EVF
OLED EVF
Sucherauflösung
3.69 M dots
3.68 M dots
Suchervergrößerung
1.6×
0.76×
Bildschirmgröße
3″
3″
Bildschirmauflösung
1.84 M dots
1.84 M dots
Bildschirm-Mechanik
fully articulated
fully articulated
Touchscreen
Oui
Oui
Runde 8

Anschlüsse & Akku

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix GH6
Akkulaufzeit (CIPA)
390 clichés
360 clichés
USB-Typ
USB 3.2 Gen 2(10 GBit/sec)
USB 3.2 Gen 2(10 GBit/sec)
HDMI-Typ
Full HDMI
Full HDMI
WLAN
Oui
Oui
Bluetooth
Oui
Oui

Detaillierte Analyse

Stärken, Kompromisse und ideales Profil

Panasonic Lumix G9 II: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der G9 II basiert auf einem MFT-CMOS-Sensor mit 25 Megapixeln und einem gemessenen Dynamikumfang von 10,5 EV. Das sind 1,7 EV mehr als beim GH6. In der Praxis bedeutet dies eine deutlich bessere Rückgewinnung von Lichtern und Schatten in der Nachbearbeitung, besonders sichtbar in Landschaftsaufnahmen und Hochzeiten bei gemischtem Licht. Dies ist der strukturbildendste Unterschied bei den Sensoren.

Der Autofokus ist der zweite Stärke. Der G9 II bietet 779 AF-Punkte gegenüber 225 beim GH6, mit einer angegebenen Erkennung bei schwachem Licht von -6 EV. Die Abdeckung erreicht 100 % des Sensors. Die Erkennung von menschlichen und tierischen Augen ist bei beiden Gehäusen vorhanden, doch die Punktdichte verändert die Nachführgenauigkeit bei schnell bewegten Motiven. Im elektronischen Serienbildmodus erreicht der G9 II 30 fps, während der GH6 bei 14 fps liegt. Für Sport oder Tierfotografie ist dieser Unterschied entscheidend.

Die drei strukturbildenden Vorteile des G9 II:

  • 10,5 EV Dynamikumfang gegenüber 8,8 EV beim GH6.
  • 779 AF-Punkte mit Erkennung bei schwachem Licht bis -6 EV.
  • 30 fps im elektronischen Serienbildmodus gegenüber 14 fps.

Der Sucher verdient Erwähnung. Der G9 II zeigt eine Vergrößerung von 1,6x gegenüber 0,76x beim GH6. Das ist ein erheblicher Unterschied für präzise Foto-Visierung. Bei der Stabilisierung kompensiert der IBIS 8 Blenden gegenüber 7,5 Blenden beim GH6. Der wesentliche Kompromiss des G9 II ist das Fehlen von nativem V-Log (intern nur HLG) und eines XLR-Eingangs. Für einen professionellen Video-Workflow sind dies zwei reale Einschränkungen. Der RAW-Puffer ist offiziell nicht dokumentiert, weshalb ein direkter Vergleich mit den 200 RAW-Bildern des GH6 anhand dieses Kriteriums allein nicht möglich ist.

Für wen

Der G9 II eignet sich für den Hybridfotografen, der primär fotografiert und nur ergänzend filmt. Sein typisches Profil: Reporter oder Hochzeitsfotograf, der einen reaktionsschnellen AF, eine hohe Serienbildrate und ausreichenden Dynamikumfang für schwierige Lichtsituationen benötigt. Er passt auch zum Reisefotografen, der ein wettergeschütztes, leichtes Gehäuse (658 g) mit komfortablem Sucher (1,6x) und einer Akkulaufzeit von 390 CIPA-Aufnahmen sucht. Videografen, die solo arbeiten, ohne eigenen Tonmann und ohne Bedarf an nativem V-Log, finden den G9 II für anspruchsvolle Hybrid-Produktionen ausreichend.

Panasonic Lumix GH6: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der GH6 erschien 2022 als Referenz-Videogehäuse in der Panasonic-MFT-Reihe. Sein 25-Megapixel-Sensor teilt das gleiche Format mit dem G9 II, doch der gemessene Dynamikumfang liegt bei 8,8 EV. Das ist ein realer Kompromiss in der Fotografie. In der Video-Anwendung ist diese Zahl weniger nachteilig dank V-Log, das eine höhere Grading-Latitude als HLG bietet.

Der differenzierendste Video-Vorteil ist der integrierte XLR-Eingang. Das ist ein Deal-Breaker für Videografen, die professionelles Audio ohne externen Adapter aufnehmen. Der GH6 bietet außerdem natives V-Log, das dem G9 II fehlt. Der Rolling-Shutter ist mit 14 ms angegeben, eine Angabe, die für den G9 II nicht verfügbar ist und den GH6 bei schnellen Kamerabewegungen begünstigt. Der angegebene RAW-Puffer von 200 Bildern ist ein Vorteil für lange Sequenzen, auch wenn die elektronische Serienbildrate bei 14 fps liegt.

Die gezielten Stärken des GH6:

  • Natives V-Log für professionelles Grading ohne Konvertierung.
  • Integrierter XLR-Eingang für Außenton ohne Adapter.
  • RAW-Puffer von 200 Bildern für durchgehende Sequenzen.
  • CFexpress Type B im Hauptslot für hohe Videodatenraten.

Die Abstriche in der Fotografie sind ernst. Der AF zählt nur 225 Punkte, ohne veröffentlichte Daten zu schwachem Licht. Die elektronische Serienbildrate ist auf 14 fps begrenzt. Das Gewicht erreicht 823 g, also 165 g mehr als beim G9 II. Der Sucher zeigt eine Vergrößerung von 0,76x, deutlich hinter dem 1,6x des G9 II. Der GH6 ist vor allem ein Video-Werkzeug. In der Fotografie weist er messbare Rückstände bei fast allen technischen Kriterien auf.

Für wen

Der GH6 richtet sich an den Hybrid-Videografen, der unter semi-professionellen Bedingungen arbeitet. Sein typisches Profil: Dokumentarfilmer, Event-Videograf oder unabhängiger Kameramann, der einen kontrollierten Audio-Workflow über XLR, natives V-Log für die Nachbearbeitung und CFexpress Type B für hohe Datenraten benötigt. Er eignet sich auch für Teams, die mit mehreren Panasonic-Kameras drehen und farbliche Konsistenz mit einem GH5 oder S5 brauchen. Im Jahr 2026 macht sein Gebrauchtpreis ihn zugänglich, doch sein Vorteil gegenüber dem G9 II beschränkt sich auf einen sehr spezifischen Video-Einsatz.

Unser Fazit

Welche kaufen, und warum

Der G9 II gewinnt diesen Vergleich in fünf von acht Runden. Er dominiert beim Sensor (10,5 EV gegenüber 8,8 EV), beim Autofokus (779 Punkte gegenüber 225, schwaches Licht bis -6 EV), bei der Stabilisierung (8 Blenden gegenüber 7,5), bei der Ergonomie (Sucher 1,6x gegenüber 0,76x, Gewicht 658 g gegenüber 823 g) und bei der Konnektivität (Akkulaufzeit 390 Aufnahmen gegenüber 360). Sein Fotografie-Score von 7,5 von 10 gegenüber 6,5 für den GH6 spiegelt diese Unterschiede wider.

Der GH6 gewinnt nur bei einem präzisen Einsatz: Videoaufnahmen mit professionellem Audio-Workflow. Der integrierte XLR-Eingang, natives V-Log und der gemessene Rolling-Shutter von 14 ms sind drei konkrete Argumente. Sein Video-Score von 6,8 von 10 gegenüber 6,6 für den G9 II ist real, aber der Abstand ist gering. Für die große Mehrheit der Hybrid-Videografen, die weder XLR noch natives V-Log benötigen, deckt der G9 II dasselbe Terrain ab.

Die Deal-Breaker im Überblick:

  • Integriertes XLR: Wenn Sie Außenton ohne Adapter aufnehmen, ist der GH6 die einzige Wahl.
  • Natives V-Log: Wenn Ihr Post-Production-Workflow auf V-Log basiert, ist der GH6 unverzichtbar.
  • Sucher 1,6x: Wenn Sie mit dem Auge fotografieren, ist der G9 II in dieser MFT-Klasse konkurrenzlos.
  • 30 fps elektronisch: Wenn Sie Sport oder Tierfotografie abdecken, kann der GH6 nicht mithalten.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis im Jahr 2026 ist der G9 II neuer, günstiger bei der Einführung und vielseitiger. Auf dem Gebrauchtmarkt ist der GH6 zu attraktiven Preisen zu finden, doch seine fotografischen Grenzen bleiben strukturell, unabhängig vom Preis. Einen gebrauchten GH6 für Hochzeitsfotografie oder Reportage zu kaufen wäre eine Fehlpositionierung.

Das Urteil ist klar: Wählen Sie den G9 II in der überwiegenden Mehrheit der Fälle. Nur wenn Sie einen integrierten XLR-Eingang und natives V-Log in einem MFT-Gehäuse benötigen, bleibt der GH6 relevant. Außerhalb dieses spezifischen Falls ist der G9 II die bessere Anschaffung.

Häufige Fragen

Vor dem Kauf — was wir oft gefragt werden

  • Welches wählen Sie für die Fotografie einer Hochzeit im Jahr 2026?

    Der G9 II ist die logische Wahl. Sein Dynamikumfang von 10,5 EV ermöglicht die Rückgewinnung von Lichtern im Saal und Schatten im Freien. Seine 779 AF-Punkte mit Erkennung menschlicher Augen sorgen für zuverlässige Schärfe bei bewegten Motiven. Die elektronische Serienbildrate von 30 fps deckt entscheidende Momente ab. Der GH6 mit 8,8 EV Dynamikumfang und 225 AF-Punkten liegt bei allen diesen Kriterien zurück. Für den Videoteil der Hochzeit ist der G9 II ausreichend, wenn Sie keinen XLR-Eingang benötigen.

  • Ist der GH6 wirklich besser in der Video-Disziplin als der G9 II?

    Leicht, und nur bei spezifischen Kriterien. Der GH6 bietet natives V-Log, einen integrierten XLR-Eingang und einen gemessenen Rolling-Shutter von 14 ms. Der G9 II beschränkt sich intern auf HLG und hat keinen XLR-Anschluss. Bei den anderen Videoparametern (Auflösung 6K, 10 Bit, 240 fps, unbegrenzte Aufzeichnung, externer ProRes RAW) sind beide Gehäuse gleichwertig. Der Video-Score unseres Algorithmus ergibt 6,8 für den GH6 gegenüber 6,6 für den G9 II. Der Unterschied ist real, aber gering. Wenn Sie weder XLR noch V-Log benötigen, reicht der G9 II aus.

  • Rechtfertigt sich der Preisunterschied zwischen den beiden im Jahr 2026 noch?

    Der GH6 wurde zu 2 199 USD eingeführt gegenüber 1 899 USD für den G9 II, also 300 USD mehr für ein Gehäuse, das ein Jahr früher erschien. Im Jahr 2026 ist der G9 II neuer und vielseitiger. Auf dem Gebrauchtmarkt ist der GH6 zu niedrigeren Preisen zu finden, was ihn für einen Videografen mit begrenztem Budget und konkretem Bedarf an XLR und V-Log attraktiv machen kann. Für alle anderen Einsatzzwecke lohnt es sich nicht, mehr für den GH6 zu zahlen, selbst gebraucht.

  • Ist der Sucher des GH6 wirklich dem des G9 II unterlegen?

    Ja, und der Unterschied ist signifikant. Der G9 II zeigt eine Vergrößerung von 1,6x gegenüber 0,76x beim GH6. Die Auflösung ist nahezu identisch (3,69 M dots gegenüber 3,68 M dots). In der Praxis bietet eine Vergrößerung von 1,6x eine komfortablere, präzisere Visierung für manuelles Fokussieren und ist weniger ermüdend bei langen Sessions. Der GH6 verwendet ein OLED-Panel, was den Kontrast verbessert, aber den Vergrößerungsunterschied für die Fotografie nicht ausgleicht.

  • Welches Gehäuse wird im Micro-Four-Thirds-Ökosystem länger relevant bleiben?

    Der G9 II ist neuer (2023 gegenüber 2022) und profitiert von einem moderneren AF mit 779 Punkten und Erkennung bei schwachem Licht bis -6 EV. Panasonic-Firmware-Updates haben historisch neuere Gehäuse länger begleitet. Das MFT-Ökosystem bleibt mit Olympus (OM System) und Panasonic aktiv. Der G9 II ist besser positioniert, um zukünftige Software-Entwicklungen aufzunehmen. Der GH6 bleibt ein solides Werkzeug, doch sein AF mit 225 Punkten weist bereits einen strukturellen Rückstand auf, den Firmware nicht beheben kann.