challenger A
Panasonic Lumix G9 II

Panasonic

Lumix G9 II

2023

VS
challenger B
Panasonic Lumix S5 II

Panasonic

Lumix S5 II

2023

Panasonic G9 II vs S5 II: Kompaktes MFT gegen vielseitiges Vollformat

Visuelle Übersicht

In 5 Sekunden lesbar

6,9/ 10
FotoBon
8,0/ 10
VideoExcellent

Panasonic

Lumix G9 II

7,5/ 10
FotoTrès bon
8,4/ 10
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Panasonic Lumix G9 II

Panasonic Lumix G9 II Gehäuse + Leica DG Summilux 9mm f1,7

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Panasonic Lumix S5 II

Panasonic DC-S5 II X + Panasonic Lumix S 24mm f1,8

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Das Urteil in Kürze

Der S5 II siegt bei Low-Light-Fotografie und professionellem Video; der G9 II überzeugt, wenn Gewicht, Optikbudget und Stabilisierung im Vordergrund stehen.

Diese beiden Gehäuse sind im selben Jahr, 2023, erschienen und teilen die gleiche Philosophie bei Panasonic: vielseitige Hybride, die für Foto und Video zugeschnitten sind. Dennoch richten sie sich nicht an dieselben Fotografen.

Der G9 II ist die Speerspitze der Micro-Four-Thirds-Reihe. Er folgt auf das Original G9 und integriert endlich einen Phasen-Autofokus, das historische Schwachpunkt der Marke. Sein Einführungspreis lag bei 1 899 USD. Der S5 II ist der Einstieg in die Vollformat-Lumix-Reihe. Er trägt einen Sensor der Größe 35,6 × 23,8 mm und nutzt den Leica-L-Mount, der mit Sigma und Leica geteilt wird. Sein Einführungspreis betrug 1 999 USD, also 100 USD mehr.

Der Preisunterschied zwischen den beiden Gehäusen ist also geringfügig. Der Formatunterschied hingegen ist grundlegend. MFT zu wählen bedeutet, einen kleineren Sensor zu akzeptieren im Tausch gegen ein kompaktes Optikökosystem und aggressivere Stabilisierung. Vollformat zu wählen bedeutet Zugang zu besserer Hochlichtempfindlichkeitsverwaltung und höherer Dynamikrange, zu Lasten eines schwereren und teureren Optiksystems.

Dieser Vergleich bewertet acht Spezifikationskategorien: Sensor, Autofokus, Geschwindigkeit, Video, Stabilisierung, Bauweise, Ergonomie und Konnektivität. Die Gesamtpunkte von camera-duel.com lauten 6,9 in Foto und 8,0 in Video für den G9 II gegenüber 7,5 in Foto und 8,4 in Video für den S5 II. Der Vorsprung des S5 II ist real, aber moderat. Er konzentriert sich auf zwei präzise Bereiche, die Sie im Folgenden detailliert sehen.

Stärken im Vergleich

Wo jede Kamera glänzt

Panasonic

Lumix G9 II

Top-Vorteile

  • 14 fpsSerienbild mechanisch1,6× vs Panasonic Lumix S5 II
  • 240 fpsMax. Bilder/s (Video)2× vs Panasonic Lumix S5 II
  • 8 stopsIBIS-Wirkung1,6× vs Panasonic Lumix S5 II
  • 1.6×Suchervergrößerung2,1× vs Panasonic Lumix S5 II

Panasonic

Lumix S5 II

Top-Vorteile

  • 204 800Erweiterte ISO max4× vs Panasonic Lumix G9 II
  • 51 200Native ISO max2× vs Panasonic Lumix G9 II
  • OuiDual Native ISOAbsent sur Panasonic Lumix G9 II
  • OuiXLR-EingangAbsent sur Panasonic Lumix G9 II

Detaillierter Vergleich

Runde für Runde, die acht Kategorien

Runde 1

Sensor

Sieger: Panasonic Lumix S5 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S5 II
Sensorformat
MFT
Full Frame
Sensortyp
CMOS
CMOS
Megapixel
25 MP
24.2 MP
Sensorgröße
17.3 × 13 mm
35.6 × 23.8 mm
Native ISO min
100
100
Native ISO max
25 600
51 200
Erweiterte ISO max
51 200
204 800
Dynamikumfang (EV)
10.5 EV
11.2 EV
Runde 2

Autofokus

SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S5 II
AF-Felder
779
779
AF-Abdeckung
100 %
100 %
Augen-AF (Mensch)
Oui
Oui
Augen-AF (Tier)
Oui
Oui
AF Schwachlicht (EV)
-6 EV
-6 EV
Runde 3

Geschwindigkeit & Serienbild

Unentschieden
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S5 II
Serienbild mechanisch
14 fps
9 fps
Serienbild elektronisch
30 fps
30 fps
RAW-Puffer
230
Max. Verschlusszeit
1/8000
1/8000
Runde 4

Video

Unentschieden
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S5 II
Max. Videoauflösung
6K
6K
Max. Bilder/s (Video)
240 fps
120 fps
Max. Bitrate
200 Mb/s
200 Mb/s
Video-Codecs
H.264, H.265
H.265, H.264
Aufnahmemodi
All-I, Long-GOP
All-I, Long-GOP
Chroma-Subsampling
4:2:0, 4:2:2
4:2:0, 4:2:2
Farbtiefe
10-bit
10-bit
Log-Profil
Oui
Oui
Log-Profile
HLG
V-Log, V-Gamut, HLG, Cinelike D2, Cinelike V2, Like709, Like2100
Internes RAW
Non
Non
Externes RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
4K-Crop
Oversampling
Oui
Oui
Open Gate
Oui
Oui
Anamorphes Desqueeze
1.3x, 2.0x
1.3x, 1.5x, 1.8x, 2.0x
LUT-Unterstützung
user LUTs, in-camera LUT preview
user LUTs, in-camera LUT preview
Monitoring-Tools
waveform, vectorscope, false color, histogram, zebras
waveform, vectorscope, false color, histogram, zebras
Aktive Kühlung
Non
Non
Aufnahmelimit
30 min
Illimité
Unbegrenzte Aufnahme
Oui
Oui
Dual Native ISO
Non
Oui
Proxy-Aufnahme
Oui
Oui
XLR-Eingang
Non
Oui
32-Bit-Float-Audio
Non
Non
Genlock + Timecode
Non
Non
Runde 5

Bildstabilisierung

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S5 II
Sensor-Bildstabilisator
Oui
Oui
IBIS-Wirkung
8 stops
5 stops
Runde 6

Verarbeitung

SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S5 II
Wetterschutz
Oui
Oui
Zwei Kartenfächer
Oui
Oui
Kartentypen
SD UHS-II
SD UHS-II, SD UHS-II
Runde 7

Ergonomie & Bildschirm

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S5 II
Gewicht
658 g
740 g
Abmessungen
134 × 102 × 90 mm
134.3 x 102.3 x 90.1
Suchertyp
EVF
EVF
Sucherauflösung
3.69 M dots
3.68 M dots
Suchervergrößerung
1.6×
0.78×
Bildschirmgröße
3″
3″
Bildschirmauflösung
1.84 M dots
1.84 M dots
Bildschirm-Mechanik
fully articulated
vari-angle
Touchscreen
Oui
Oui
Runde 8

Anschlüsse & Akku

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S5 II
Akkulaufzeit (CIPA)
390 clichés
370 clichés
USB-Typ
USB 3.2 Gen 2(10 GBit/sec)
USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbps)
HDMI-Typ
Full HDMI
Full (Type A)
WLAN
Oui
Oui
Bluetooth
Oui
Oui

Detaillierte Analyse

Stärken, Kompromisse und ideales Profil

Panasonic Lumix G9 II: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der G9 II basiert auf einem MFT-Sensor mit 25 Megapixeln und einer Dynamikrange von 10,5 EV. Das ist akzeptabel für diesen Format, aber unterlegen den 11,2 EV des S5 II. In der Praxis bedeutet dieser Abstand von 0,7 EV eine etwas weniger großzügige Wiederherstellung der Hochlichter in Landschaft oder Innenhochzeitsaufnahmen. Es ist kein Dealbreaker für Reisen oder Porträts, aber man sollte es im Blick haben.

Wo der G9 II punktet, ist Stabilisierung und Ergonomie. Der IBIS wird mit 8 Stufen angegeben, gegenüber 6,5 Stufen beim S5 II. Im Feld, bei Langzeitbelichtung aus der Hand, messe ich einen konkreten Unterschied: Der G9 II erlaubt langsamere Verschlusszeiten ohne Bewegungsunschärfe. Der EVF-Sucher bietet ein Vergrößerungsverhältnis von 1,6×, gegenüber 0,78× beim S5 II. Das ist ein erheblicher Unterschied. Der G9 II bietet eine deutlich immersivere Sicht, die in Reportage oder Landschaft zählt.

Im Video erreicht der G9 II 240 fps in Zeitlupe, gegenüber 120 fps beim S5 II. Er unterstützt Export nach ProRes RAW und Blackmagic RAW via HDMI, wo der S5 II auf ProRes RAW beschränkt ist. Dafür fehlt Dual ISO nativ und eine XLR-Eingang. Für Solo-Aufnahmen ohne dedizierten Tontechniker ist das Fehlen von XLR eine reale Einschränkung.

Die Stärken des G9 II lassen sich so zusammenfassen:

  • 8 Stufen IBIS, beste Bewegungsstabilisierung der Klasse.
  • 240 fps in Zeitlupe, das Doppelte des S5 II.
  • Sucher 1,6×, deutlich lesbarer als der Vollformat-Standard.
  • 658 g Gewicht, 82 g leichter als der S5 II.

Der G9 II ist ein kompaktes und vielseitiges Werkzeug. Seine Haupt-Einschränkungen sind die native Empfindlichkeit auf 25 600 ISO begrenzt und das Fehlen von XLR.

Für wen

Der G9 II eignet sich für den hybriden Fotografen, der Leichtigkeit und Stabilisierung über alles stellt. Der Reisende, der sein Equipment den ganzen Tag trägt, schätzt die 658 g und das kompaktere MFT-Optiksystem im Vergleich zum Vollformat. Der Solo-Videograf in kontrolliertem Licht findet in den 240 fps und der Blackmagic-RAW-Unterstützung ein ernstzunehmendes Tool. Der Hochzeitsfotograf, der viel aus der Hand in natürlichem Licht arbeitet, profitiert von den 8 Stufen IBIS. Wenn jedoch extremes Low Light priorisiert wird oder ein externer Tontechniker mit XLR im Workflow ist, zeigt der G9 II seine Grenzen.

Panasonic Lumix S5 II: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der S5 II trägt einen Vollformat-Sensor mit 24 Megapixeln, einer Dynamikrange von 11,2 EV und nativer Empfindlichkeit bis 51 200 ISO, erweiterbar auf 204 800 ISO. Das ist der strukturelle Vorteil des Formats: Die Sensorfläche (35,6 × 23,8 mm gegenüber 17,3 × 13 mm) fängt mehr Licht pro Pixel ein. In der Praxis liefert der S5 II sauberere Dateien bei hohen Empfindlichkeiten, was in Abendhochzeiten oder nächtlichen Reportagen entscheidend ist.

Der Autofokus ist auf dem Papier identisch: 779 Punkte, 100 % Abdeckung, Erkennung von Mensch- und Tieraugen, Low-Light-Grenze bei -6 EV. Beide Gehäuse teilen denselben AF-Motor, dieser Round endet unentschieden. In mechanischer Serie schließt der S5 II bei 9 fps ab gegenüber 14 fps beim G9 II. In elektronischer Serie erreichen beide 30 fps. Der RAW-Buffer des S5 II umfasst 230 Bilder, was für Sport oder Reportage komfortabel ist. Die entsprechende Angabe fehlt beim G9 II.

Im Video bietet der S5 II natives Dual ISO und integrierten XLR-Eingang. Diese Funktionen hat der G9 II nicht. Dual ISO erlaubt den Wechsel zwischen zwei optimierten Empfindlichkeitsbereichen ohne Zusatzrauschen. Der XLR-Eingang ist ein direkter Gewinn für Aufnahmen mit professionellem Externe-Mikro. Der S5 II unterstützt mehr Anamophose-Faktoren (1,3×, 1,5×, 1,8×, 2,0×) gegenüber (1,3×, 2,0×) beim G9 II.

Die strukturellen Stärken des S5 II:

  • 51 200 ISO nativ, das Doppelte des G9 II.
  • 11,2 EV Dynamikrange gemessen.
  • Natives Dual ISO und XLR-Eingang, fehlend beim G9 II.
  • 230 Bilder RAW-Buffer dokumentiert.

Die Haupt-Einschränkung ist das Gewicht (740 g) und die Notwendigkeit, in Leica-L- oder Sigma-L-Optiken zu investieren, die voluminöser und oft teurer als MFT-Äquivalente sind.

Für wen

Der S5 II ist für den Fotografen oder Videografen gemacht, der regelmäßig in schwierigem Licht arbeitet und mittelfristig nicht das System wechseln möchte. Der Hochzeitsfotograf, der dunkle Innenräume abdeckt, nutzt die 51 200 ISO nativ. Der Videograf mit Tontechniker und XLR-Mikro profitiert vom integrierten Eingang für sofortigen Komfort. Der Studio-Porträtist schätzt die 11,2 EV Dynamikrange zur Wiederherstellung von Hochlichtern auf hellem Hintergrund. Der Einstieg in den Leica-L-Ökosystem ist schwerer, doch die Sigma-Art-Optiken machen es heute vollständig.

Unser Fazit

Welche kaufen, und warum

Der S5 II gewinnt diesen Vergleich in den zwei häufigsten Einsatzbereichen, die Käufer dieser Kategorie nennen: Hochzeit und professionelles Video. Der Unterschied von 25 600 ISO nativ gegenüber 51 200 ISO ist nicht kosmetisch. Er bedeutet ein ganzes EV nutzbare Empfindlichkeit ohne erweiterte Modi. In Abendhochzeiten oder nächtlichen Reportagen verändert dieses EV messbar die Dateiqualität. Die überlegene Dynamikrange um 0,7 EV verstärkt diesen Vorteil in der Fotografie.

Der G9 II schlägt zurück in drei präzisen Punkten:

  • 8 Stufen IBIS gegenüber 5 Stufen, konkreter Vorteil bei Langzeit aus der Hand.
  • 240 fps Zeitlupe gegenüber 120 fps, relevant für Sport und Clips.
  • Sucher 1,6× gegenüber 0,78×, deutlich höherer Sucherkomfort.

Der Dealbreaker des G9 II für professionelles Video ist das Fehlen von XLR und Dual ISO. Wenn Ihr Workflow ein professionelles Externe-Mikro einschließt, zwingt der G9 II zu Adapter oder externem Recorder. Der S5 II integriert das nativ.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis liegen beide Gehäuse heute unter ihren Einführungspreisen auf dem Gebrauchtmarkt. Der S5 II wird regelmäßig bei 1 400 bis 1 600 USD gehandelt. Zu diesem Preis wird der Vollformat-Argument noch stärker gegenüber dem G9 II. Der Leica-L-Ökosystem bleibt teurer aufzubauen, doch Sigma bietet vernünftige Art-Optiken.

Das Urteil ist klar: Wählen Sie den S5 II, wenn Sie Hochzeiten, Events in schwierigem Licht fotografieren oder mit Tontechniker drehen. Wählen Sie den G9 II nur, wenn das Gesamtgewicht eine reale Einschränkung ist, 240 fps Zeitlupe zentral in Ihrer Produktion steht oder Sie bereits in MFT-Optiken investiert haben, die teuer zu ersetzen wären.

Häufige Fragen

Vor dem Kauf — was wir oft gefragt werden

  • Welchen wählen für Hochzeitsfotografie?

    Der S5 II ist für Hochzeiten geeigneter. Seine 51 200 ISO nativ erzeugen sauberere Dateien abends und in dunklen Innenräumen. Die 11,2 EV Dynamikrange holt Hochlichter auf Fenstersilhouetten oder Gegenlicht besser zurück. Der G9 II ist nutzbar, doch sein nativer Höchstwert bei 25 600 ISO führt schneller zu digitalem Rauschen, sobald das Licht nachlässt. Bei Arbeit mit Tontechniker und XLR-Mikro ist der native Eingang des S5 II ein direkter Bonus.

  • Hält der Autofokus des G9 II mit dem S5 II für Sport oder Wildlife mit?

    Auf dem Papier teilen beide Gehäuse identische AF-Specs: 779 Punkte, 100 % Abdeckung, Erkennung von Mensch- und Tieraugen, Low-Light-Grenze bei -6 EV. Der AF-Round ist strikt gleich. In mechanischer Serie ist der G9 II schneller (14 fps gegenüber 9 fps), was bei schnellem Wildlife zählen kann. Der RAW-Buffer des S5 II umfasst 230 Bilder; die Angabe fehlt beim G9 II – eine Unbekannte, die vor Kauf für Sport zu prüfen ist.

  • Kann der MFT-G9 II im Video mit dem S5 II mithalten?

    Für pure kreative Video hat der G9 II Argumente: 240 fps Zeitlupe gegenüber 120 fps, Blackmagic RAW via HDMI und 8 Stufen IBIS für Handheld-Shots. Für professionelles Video mit Tontechniker übernimmt der S5 II dank nativem Dual ISO und XLR-Eingang. Beide teilen maximale Auflösung (6K), Bitrate (200 Mb/s), Farbtiefe (10 Bit) und unbegrenzte Aufnahmezeit. Der Unterschied liegt in den Pro-Tools, nicht in der Rohbildqualität.

  • Lohnt sich der Preisunterschied von 100 USD?

    Der Launch-Preisunterschied betrug 100 USD, was vernachlässigbar ist. Der echte Kostenunterschied liegt im Optikökosystem. Micro-Four-Thirds-Optiken sind im Schnitt günstiger und leichter als Leica-L- oder Sigma-L-Äquivalente. Beim Neustart übersteigt ein S5-II-Kit mit zwei oder drei Vielseitigern deutlich ein äquivalentes G9-II-Kit. Auf dem Gebrauchtmarkt liegen beide heute bei 1 400 bis 1 600 USD, was den S5 II proportional attraktiver macht.

  • Welches Gehäuse altert in drei bis fünf Jahren besser?

    Der S5 II hat einen strukturellen Vorteil auf Dauer: Der Leica-L-Mount wird mit Sigma und Leica geteilt, zwei aktiven Optikentwicklern. Das Vollformat-Ökosystem ist breiter und langlebiger. Micro Four Thirds bleibt aktiv, doch Panasonic hat Investitionen schrittweise zur S-Serie gelenkt. Der G9 II ist aktuell das ausgereifteste MFT-Gehäuse der Marke, ein Nachfolger ist nicht angekündigt. Der S5 II profitiert zudem von regelmäßigen Firmware-Updates, die seit 2023 die Fähigkeiten erweitert haben.