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challenger A
Panasonic Lumix GH7

Panasonic

Lumix GH7

2024

VS
challenger B
Panasonic Lumix S5 II

Panasonic

Lumix S5 II

2023

Panasonic Lumix GH7 vs S5 II: Welches Modell zwischen fortgeschrittenem Video und Full-Frame-Vielseitigkeit wählen?

Visuelle Übersicht

In 5 Sekunden lesbar

7,1/ 10
FotoTrès bon
8,4/ 10
VideoExcellent

Panasonic

Lumix GH7

8,2/ 10
FotoExcellent
7,9/ 10
VideoTrès bon

Panasonic

Lumix S5 II

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Panasonic Lumix GH7

Panasonic Lumix DC-GH7 + Leica 12-60mm f2,8-4,0 Kundenretoure

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Panasonic Lumix S5 II

Panasonic DC-S5 II X + Panasonic Lumix S 24mm f1,8

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Das Urteil in Kürze

Der GH7 setzt sich für professionelles Video dank internem ProRes und 75 fps elektronisch durch; der S5 II gewinnt bei Foto und Low-Light dank seines Vollformatsensors und nativem ISO bis 51 200.

Zwei hybride Panasonic-Gehäuse, zwei Generationen, zwei Sensorformate. Der Lumix GH7, 2024 zum Launch-Preis von 2 199 USD erschienen, ist der direkte Nachfolger des GH6 auf dem Micro-Four-Thirds-Bajonett. Er richtet sich an anspruchsvolle Videografen und Content-Creator, die internes ProRes ohne externen Recorder wünschen. Der Lumix S5 II, 2023 zu 1 999 USD eingeführt, gehört zur Vollformat-L-Mount-Reihe. Er markierte einen Wendepunkt für Panasonic, indem er endlich einen Phasen-Autofokus einführte und damit den historischen Rückstand der Marke in diesem Bereich aufholte.

Beide Kameras finden sich heute im gleichen Preissegment auf dem Gebrauchtmarkt, was den direkten Vergleich legitim macht. Sie teilen mehrere Grundmerkmale: Wetterschutz, Dual-Slot, unbegrenzte Aufnahme, 10 Bit, V-Log, IBIS. Doch ihre Unterschiede sind tiefgreifend und strukturbildend.

Der GH7 setzt alles auf Video: internes ProRes 422 HQ, 75 fps elektronisch, 300 fps in Zeitlupe, maximal 800 Mb/s Datenrate, Genlock und Timecode, 32-Bit-Floating-Audio. Der S5 II kontert mit einem Vollformatsensor von 35,6 x 23,8 mm, nativem ISO bis 51 200, einer Dynamik von 11,2 EV und Low-Light-AF bei -6 EV.

Dieser Vergleich beantwortet eine konkrete Frage: Lohnt es sich, 200 USD mehr für einen videoorientierten GH7 auszugeben oder den S5 II mit seinem Vollformatsensor für eine ausgewogenere Foto-Video-Vielseitigkeit zu wählen? Die Antwort hängt vom Haupteinsatz ab, und genau das werden Sie hier erfahren.

Stärken im Vergleich

Wo jede Kamera glänzt

Panasonic

Lumix GH7

Top-Vorteile

  • 14 fpsSerienbild mechanisch1,6× vs Panasonic Lumix S5 II
  • 75 fpsSerienbild elektronisch2,5× vs Panasonic Lumix S5 II
  • 300 fpsMax. Bilder/s (Video)2,5× vs Panasonic Lumix S5 II
  • 800 Mb/sMax. Bitrate4× vs Panasonic Lumix S5 II

Panasonic

Lumix S5 II

Top-Vorteile

  • 204 800Erweiterte ISO max8× vs Panasonic Lumix GH7
  • 51 200Native ISO max4× vs Panasonic Lumix GH7
  • 230RAW-Puffer+44 % vs Panasonic Lumix GH7
  • -6 EVAF Schwachlicht (EV)+2 vs Panasonic Lumix GH7

Detaillierter Vergleich

Runde für Runde, die acht Kategorien

Runde 1

Sensor

Sieger: Panasonic Lumix S5 II
SpezifikationPanasonic Lumix GH7Panasonic Lumix S5 II
Sensorformat
MFT
Full Frame
Sensortyp
CMOS
CMOS
Megapixel
25.2 MP
24.2 MP
Sensorgröße
17.3 × 13 mm
35.6 × 23.8 mm
Native ISO min
100
100
Native ISO max
12 800
51 200
Erweiterte ISO max
25 600
204 800
Dynamikumfang (EV)
10.2 EV
11.2 EV
Runde 2

Autofokus

Sieger: Panasonic Lumix S5 II
SpezifikationPanasonic Lumix GH7Panasonic Lumix S5 II
AF-Felder
779
779
AF-Abdeckung
100 %
100 %
Augen-AF (Mensch)
Oui
Oui
Augen-AF (Tier)
Oui
Oui
AF Schwachlicht (EV)
-4 EV
-6 EV
Runde 3

Geschwindigkeit & Serienbild

Sieger: Panasonic Lumix GH7
SpezifikationPanasonic Lumix GH7Panasonic Lumix S5 II
Serienbild mechanisch
14 fps
9 fps
Serienbild elektronisch
75 fps
30 fps
RAW-Puffer
160
230
Max. Verschlusszeit
1/32000
1/8000
Runde 4

Video

Sieger: Panasonic Lumix GH7
SpezifikationPanasonic Lumix GH7Panasonic Lumix S5 II
Max. Videoauflösung
5.8K
6K
Max. Bilder/s (Video)
300 fps
120 fps
Max. Bitrate
800 Mb/s
200 Mb/s
Video-Codecs
ProRes 422 HQ, ProRes 422, ProRes RAW HQ, ProRes RAW, H.265, H.264
H.265, H.264
Aufnahmemodi
All-I, Long-GOP
All-I, Long-GOP
Chroma-Subsampling
4:2:0, 4:2:2
4:2:0, 4:2:2
Farbtiefe
10-bit
10-bit
Log-Profil
Oui
Oui
Log-Profile
V-Log, HLG, Cinelike D2, Cinelike V2, Like709
V-Log, V-Gamut, HLG, Cinelike D2, Cinelike V2, Like709, Like2100
Internes RAW
Oui
Non
Externes RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
Rolling Shutter
5.7 ms
4K-Crop
Oversampling
Oui
Oui
Open Gate
Oui
Oui
Anamorphes Desqueeze
1.3x, 1.5x, 1.8x, 2.0x
1.3x, 1.5x, 1.8x, 2.0x
LUT-Unterstützung
user LUTs, in-camera LUT preview
user LUTs, in-camera LUT preview
Monitoring-Tools
waveform, vectorscope, false color, histogram, zebras
waveform, vectorscope, false color, histogram, zebras
Aktive Kühlung
Non
Non
Unbegrenzte Aufnahme
Oui
Oui
Dual Native ISO
Oui
Oui
Proxy-Aufnahme
Oui
Oui
XLR-Eingang
Oui
Oui
32-Bit-Float-Audio
Oui
Non
Genlock + Timecode
Oui
Non
Runde 5

Bildstabilisierung

Sieger: Panasonic Lumix GH7
SpezifikationPanasonic Lumix GH7Panasonic Lumix S5 II
Sensor-Bildstabilisator
Oui
Oui
IBIS-Wirkung
7.5 stops
5 stops
Runde 6

Verarbeitung

SpezifikationPanasonic Lumix GH7Panasonic Lumix S5 II
Wetterschutz
Oui
Oui
Zwei Kartenfächer
Oui
Oui
Kartentypen
CFexpress Type B, SD UHS-II
SD UHS-II, SD UHS-II
Runde 7

Ergonomie & Bildschirm

Unentschieden
SpezifikationPanasonic Lumix GH7Panasonic Lumix S5 II
Gewicht
805 g
740 g
Abmessungen
138.4 x 100.3 x 99.6
134.3 x 102.3 x 90.1
Suchertyp
EVF
EVF
Sucherauflösung
3.68 M dots
3.68 M dots
Suchervergrößerung
0.8×
0.78×
Bildschirmgröße
3″
3″
Bildschirmauflösung
1.84 M dots
1.84 M dots
Bildschirm-Mechanik
tilt + vari-angle
vari-angle
Touchscreen
Oui
Oui
Runde 8

Anschlüsse & Akku

Sieger: Panasonic Lumix S5 II
SpezifikationPanasonic Lumix GH7Panasonic Lumix S5 II
Akkulaufzeit (CIPA)
360 clichés
370 clichés
USB-Typ
USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbps)
USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbps)
HDMI-Typ
Full (Type A)
Full (Type A)
WLAN
Oui
Oui
Bluetooth
Oui
Oui

Detaillierte Analyse

Stärken, Kompromisse und ideales Profil

Panasonic Lumix GH7: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der GH7 basiert auf einem Micro-Four-Thirds-Sensor mit 25,2 Megapixeln und einer physischen Größe von 17,3 x 13 mm. Diese im Vergleich zum Vollformat reduzierte Fläche hat eine direkte Folge: Der native ISO-Bereich endet bei 12 800, gegenüber 51 200 beim S5 II. In der Praxis wird ab 3 200 ISO das Rauschen wahrnehmbar und die gemessene Dynamik von 10,2 EV komprimiert sich. Für Fotos bei schwierigem Licht ist das ein echter Kompromiss.

Doch der GH7 ist kein Fotogehäuse. Er ist ein Video-Werkzeug. Und auf diesem Gebiet hat er in dieser Preisklasse seinesgleichen nicht:

  • ProRes 422 HQ und ProRes RAW HQ intern, ohne externen Recorder.
  • 75 fps elektronisch mit einer Rolling-Shutter-Zeit von 5,7 ms, eine der niedrigsten im Segment.
  • 300 fps in Video-Zeitlupe, gegenüber 120 fps beim S5 II.
  • Maximale Datenrate 800 Mb/s, gegenüber 200 Mb/s beim S5 II.
  • Integriertes 32-Bit-Floating-Audio sowie Genlock/Timecode, die dem S5 II fehlen.

Der IBIS mit 7,5 Stufen ist ebenfalls besser als die 5 Stufen des S5 II. Für einen Videografen, der aus der Hand dreht, bedeutet dieser Unterschied stabilere Aufnahmen ohne Gimbal. Die mechanische Serienbildrate von 14 fps und elektronisch 75 fps mit einem Puffer von 160 RAW-Bildern positionieren den GH7 auch für schnellen Reportageeinsatz, auch wenn der Puffer kleiner ist als die 230 Bilder des S5 II.

Der Bildschirm verfügt über eine doppelte Klapp- und Vari-Angle-Ausrichtung, ein konkreter Vorteil bei Solo-Drehs. Der CFexpress-Type-B-Slot nimmt die ProRes-Datenraten ohne Sättigung auf. Das Gewicht von 805 g ist dagegen das höchste der beiden, was bei langen Drehs ins Gewicht fallen kann.

Für wen

Der GH7 eignet sich für den hybriden Videografen, der in semi-professioneller Produktion arbeitet: Clip, Dokumentarfilm, Event, Hochzeit mit farbmetrischen Anforderungen. Er passt auch zum Reportagefotografen, der schnelle Serienbildraten und hohe Stabilisierung benötigt. Wenn Ihre Haupttätigkeit jedoch Portrait- oder Landschaftsfotografie bei schwierigem natürlichem Licht ist, stellen der MFT-Sensor und das native ISO-Limit von 12 800 eine echte Grenze dar. Dieses Gehäuse ist für diejenigen gemacht, die ihre Clips in ProRes schneiden und Genlock zur Synchronisation mehrerer Kameras bei einem Dreh benötigen.

Panasonic Lumix S5 II: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der S5 II trägt einen Vollformatsensor von 35,6 x 23,8 mm mit 24,2 Megapixeln. Die lichtempfindliche Fläche ist etwa viermal größer als beim GH7. Das wirkt sich direkt auf die Zahlen aus: nativer ISO bis 51 200, erweiterter ISO bis 204 800, Dynamik von 11,2 EV und Low-Light-AF bei -6 EV gegenüber -4 EV beim GH7.

Diese beiden letzten Werte verdienen eine Interpretation. Ein Unterschied von 2 EV beim Low-Light-AF entspricht der Fähigkeit, unter halb so hellen Bedingungen scharfzustellen. In der Praxis findet der S5 II den Fokus in Situationen, die der GH7 nicht korrekt bewältigen kann. Für Hochzeiten in dunklen Sälen oder Portraits bei schwachem Kunstlicht ist das ein entscheidender Vorteil.

Die Kompromisse des S5 II sind klar:

  • Elektronische Serienbildrate auf 30 fps begrenzt, gegenüber 75 fps beim GH7.
  • Kein internes ProRes, kein 32-Bit-Floating-Audio, kein Genlock.
  • IBIS nur 5 Stufen, gegenüber 7,5 Stufen beim GH7.
  • Nur Dual-SD-UHS-II-Slots, ohne CFexpress Type B.

Der RAW-Puffer mit 230 Bildern ist größer als beim GH7 (160 Bilder), was die niedrigere Serienbildrate teilweise ausgleicht. Video bleibt kompetent: 6K, 10 Bit, V-Log, unbegrenzte Aufnahme, 4K ohne Crop. Doch die maximale Datenrate von 200 Mb/s und das Fehlen von internem ProRes stellen den S5 II bei anspruchsvoller Videoproduktion zurück.

Das Gewicht von 740 g und die etwas kompakteren Abmessungen machen ihn zum portabelsten der beiden. Die CIPA-Akkulaufzeit von 370 Aufnahmen ist geringfügig besser.

Für wen

Der S5 II eignet sich für den vielseitigen Fotografen, der zwischen Portrait, Hochzeit und Reise wechselt und ein zugängliches Vollformat benötigt, ohne Video zu opfern. Er passt auch zu denen, die regelmäßig bei schwierigem Licht arbeiten und sich keine erweiterten ISO-Werte leisten können. Das L-Mount-Ökosystem, das mit Leica und Sigma geteilt wird, bietet eine größere Auswahl an Objektiven als MFT, insbesondere bei lichtstarken Brennweiten. Dieses Gehäuse ist für den Allrounder gemacht, der mit einem einzigen Gerät Foto und Video abdecken möchte, ohne in einem der beiden Bereiche größere Kompromisse einzugehen.

Unser Fazit

Welche kaufen, und warum

Der algorithmische Score fasst die Lage gut zusammen: 8,2 in Foto für den S5 II gegenüber 7,1 für den GH7, und 8,4 in Video für den GH7 gegenüber 7,9 für den S5 II. Diese Unterschiede sind nicht kosmetisch. Sie spiegeln tiefgreifende konstruktive Differenzen wider.

Wenn Ihre Haupttätigkeit professionelles Video ist, ist der GH7 die einzige rationale Wahl. Das interne ProRes 422 HQ, die 300 fps in Zeitlupe, die Datenrate von 800 Mb/s, Genlock, 32-Bit-Floating-Audio und der Rolling Shutter von 5,7 ms bilden ein Paket, das der S5 II nicht erreichen kann. Kein Firmware-Update wird diese Lücken schließen: Sie sind strukturell. Der Deal-Breaker für den S5 II im Profi-Video ist das Fehlen von internem ProRes und Genlock.

Wenn Ihre Haupttätigkeit Fotografie ist, setzt sich der S5 II durch. Das native ISO von 51 200, die Dynamik von 11,2 EV und der Low-Light-AF bei -6 EV liefern einen messbaren Vorteil unter schwierigen Bedingungen. Der Vollformatsensor erzeugt ein anderes Rendering mit besserer Rauschverarbeitung und Schärfentrennung, die der MFT bei gleicher Empfindlichkeit nicht reproduzieren kann. Der Deal-Breaker für den GH7 in der Fotografie ist das native ISO-Limit von 12 800 und die Dynamik von 10,2 EV.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt der S5 II beim Launch etwas günstiger (1 999 USD gegenüber 2 199 USD) und ist inzwischen gebraucht zu attraktiven Preisen, oft unter 1 500 USD, erhältlich. Der GH7, neuer, ist noch weniger abgewertet. Wenn das Budget eine Rolle spielt, ist ein gebrauchter S5 II in gutem Zustand eine ernstzunehmende Option.

Meine abschließende Entscheidung: Wählen Sie den GH7, wenn Video mehr als 60 % Ihrer Tätigkeit ausmacht. Wählen Sie den S5 II in allen anderen Fällen. Das Vollformat, der Low-Light-AF und der native ISO-Bereich des S5 II machen ihn zum vielseitigsten der beiden. Der GH7 ist ein bemerkenswertes Spezialwerkzeug, das jedoch einen Einsatz erfordert, der seiner Spezialisierung entspricht.

Häufige Fragen

Vor dem Kauf — was wir oft gefragt werden

  • Welches Modell für Hochzeiten?

    Der S5 II ist für Hochzeiten besser geeignet. Der Low-Light-AF bei -6 EV (gegenüber -4 EV beim GH7) ermöglicht es, den Fokus in dunklen Sälen oder Zeremonien bei schwachem Licht zu halten. Das native ISO von 51 200 erlaubt es, die Empfindlichkeit zu erhöhen, ohne in den erweiterten Modus zu wechseln. Der GH7 bleibt relevant, wenn Sie die Hochzeit in ProRes mit hohen Produktionsanforderungen filmen, aber für die Reportagefotografie der Zeremonie ist das Vollformat des S5 II zuverlässiger.

  • Kompensiert der GH7 seinen kleinen Sensor durch den überlegenen IBIS?

    Teilweise. Der IBIS mit 7,5 Stufen beim GH7 gegenüber 5 Stufen beim S5 II ist ein echter Vorteil für Handheld-Video und Langzeitbelichtungen. Doch der IBIS gleicht den Unterschied in der Sensorfläche bei der Rauschverarbeitung nicht aus. Bei 3 200 ISO produziert ein Vollformatsensor strukturell weniger Rauschen als ein MFT-Sensor, unabhängig von der Stabilisierung. Die beiden Parameter sind nicht austauschbar.

  • Rechtfertigt das interne ProRes des GH7 den Preisunterschied?

    Wenn Sie in ProRes schneiden, ja. Ein externer ProRes-Recorder (Atomos Shogun oder Äquivalent) kostet zwischen 500 und 800 USD. Der GH7 integriert diese Funktion nativ, zusätzlich mit ProRes RAW HQ und einer Datenrate von 800 Mb/s. Bei einem Produktionsbudget ist die Ersparnis real. Wenn Sie jedoch in H.265 oder H.264 schneiden, ist der S5 II mit 200 Mb/s in 10 Bit ausreichend und günstiger.

  • Welches Gehäuse wird in zwei bis drei Jahren besser altern?

    Der S5 II gehört zum L-Mount-Ökosystem, das mit Leica und Sigma geteilt wird. Dieses Ökosystem wird weiter mit Objektiven ausgebaut. Der GH7 nutzt das Micro-Four-Thirds-Bajonett, dessen Zukunft seit dem schrittweisen Rückzug von Olympus (heute OM System) weniger sicher ist. Panasonic hält die Bajonettverbindung aufrecht, doch die Entwicklung neuer hochklassiger nativer MFT-Objektive hat sich verlangsamt. Bei der Software erhalten beide Gehäuse regelmäßige Firmware-Updates. Der S5 II verfügt jedoch 2026 über ein dynamischeres Objektiv-Ökosystem.

  • Kann man den GH7 für Sportfotografie nutzen?

    Die elektronische Serienbildrate von 75 fps und der Rolling Shutter von 5,7 ms sind ernsthafte Argumente für Sport. Der Puffer von 160 RAW-Bildern und die AF-Abdeckung von 100 % runden das Bild ab. Allerdings ist das native ISO-Limit von 12 800 eine Grenze für überdachte Stadien oder Veranstaltungen bei Kunstlicht. Der S5 II mit nativem ISO bis 51 200 und Low-Light-AF bei -6 EV ist vielseitiger bei Indoor-Sport. Für Outdoor-Sport bei vollem Tageslicht ist der GH7 konkurrenzfähig.