Camera Duel
challenger A
Sony α7C II

Sony

α7C II

2023

VS
challenger B
Sony FX30

Sony

FX30

2022

Sony α7C II vs Sony FX30: Vielseitige Vollformatkamera oder APS-C-Videomaschine?

Visuelle Übersicht

In 5 Sekunden lesbar

7,8/ 10
FotoTrès bon
6,8/ 10
VideoBon

Sony

α7C II

5,8/ 10
FotoCorrect
7,0/ 10
VideoTrès bon

Sony

FX30

Sony α7C IISony FX30

Wo kaufen

Aktueller Händler-Preisvergleich

Sony FX30

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Das Urteil in Kürze

Wählen Sie die α7C II für die Fotografie und hybride Reisen, die FX30 für professionelle Videoaufnahmen und anspruchsvolle Dreharbeiten.

Diese beiden Gehäuse teilen den Sony E-Mount, die Wetterschutzabdichtung und eine hybride Ausrichtung. Dennoch richten sie sich nicht an denselben Käufer.

Die α7C II erschien 2023 zu 2 200 USD. Es handelt sich um eine kompakte Vollformat-Hybridkamera, direkter Nachfolger der ursprünglichen α7C. Sie zielt auf den reisenden Fotografen oder Porträtisten ab, der ein unauffälliges Gehäuse ohne Einbußen bei der Bildqualität wünscht. Ihr 33-Megapixel-Sensor im Vollformat 35,6 × 23,8 mm positioniert sie in der Kategorie der Allrounder.

Der FX30 erschien 2022 zu 1 800 USD. Es handelt sich um ein Modell der Cinema Line von Sony, aufgebaut um einen APS-C-Sensor mit 26 Megapixeln. Er übernimmt die Ergonomie und die Videotools der FX-Serie, mit doppeltem CFexpress-Typ-A- und SD-UHS-II-Slot, integriertem XLR-Anschluss und vollwertigem HDMI-Ausgang. Er richtet sich an den semi-professionellen Videografen oder Dokumentarfilmer, der mit einem leichten Team arbeitet.

Der Preisunterschied bei der Markteinführung beträgt 400 USD zugunsten des FX30. Auf dem Gebrauchtmarkt 2026 hat sich dieser Abstand verringert, was den Vergleich noch relevanter macht.

Dieser Vergleich beantwortet drei konkrete Fragen: Welches Modell liefert die besten Standbilder, welches bietet den vollständigsten Videoworkflow und welches rechtfertigt seinen Preis je nach Ihrem Haupteinsatzgebiet.

Stärken im Vergleich

Wo jede Kamera glänzt

Sony

α7C II

Top-Vorteile

  • 204 800Erweiterte ISO max2× vs Sony FX30
  • 51 200Native ISO max1,6× vs Sony FX30
  • 33 MPMegapixel+27 % vs Sony FX30
  • 7 stopsIBIS-Wirkung+27 % vs Sony FX30

Sony

FX30

Top-Vorteile

  • 1000RAW-Puffer22,7× vs Sony α7C II
  • 120 fpsMax. Bilder/s (Video)2× vs Sony α7C II
  • 14 EVDynamikumfang (EV)+20 % vs Sony α7C II
  • OuiDual Native ISOAbsent sur Sony α7C II

Detaillierter Vergleich

Runde für Runde, die acht Kategorien

Runde 1

Sensor

Sieger: Sony α7C II
SpezifikationSony α7C IISony FX30
Sensorformat
Full Frame
APS-C
Sensortyp
BSI-CMOS
BSI-CMOS
Megapixel
33 MP
26 MP
Sensorgröße
35.6 × 23.8 mm
23.4 × 15.6 mm
Native ISO min
100
100
Native ISO max
51 200
32 000
Erweiterte ISO max
204 800
102 400
Dynamikumfang (EV)
11.7 EV
14 EV
Runde 2

Autofokus

Sieger: Sony α7C II
SpezifikationSony α7C IISony FX30
AF-Felder
759
759
AF-Abdeckung
94 %
92 %
Augen-AF (Mensch)
Oui
Oui
Augen-AF (Tier)
Oui
Oui
AF Schwachlicht (EV)
-4 EV
-3 EV
Runde 3

Geschwindigkeit & Serienbild

Unentschieden
SpezifikationSony α7C IISony FX30
Serienbild mechanisch
10 fps
Serienbild elektronisch
10 fps
10 fps
RAW-Puffer
44
1000
Max. Verschlusszeit
1/8000
1/8000
Runde 4

Video

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony α7C IISony FX30
Max. Videoauflösung
4K
DCI 4K
Max. Bilder/s (Video)
60 fps
120 fps
Max. Bitrate
600 Mb/s
600 Mb/s
Video-Codecs
XAVC HS, XAVC S, XAVC S-I, H.265, H.264
XAVC HS, XAVC S, XAVC S-I, XAVC S-I DCI, H.265, H.264
Aufnahmemodi
All-I, Long-GOP
All-I, Long-GOP
Chroma-Subsampling
4:2:0, 4:2:2
4:2:0, 4:2:2
Farbtiefe
10-bit
10-bit
Log-Profil
Oui
Oui
Log-Profile
S-Log3, S-Cinetone, HLG
S-Log3, S-Cinetone, HLG
Internes RAW
Non
Non
Externes RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
Rolling Shutter
15 ms
4K-Crop
Oversampling
Oui
Oui
Open Gate
Non
Non
Anamorphes Desqueeze
1.3x, 2.0x
1.3x, 2.0x
LUT-Unterstützung
user LUTs, in-camera LUT preview
user LUTs, in-camera LUT preview
Monitoring-Tools
waveform, vectorscope, histogram, zebras
waveform, histogram, zebras
Aktive Kühlung
Non
Non
Unbegrenzte Aufnahme
Oui
Oui
Dual Native ISO
Non
Oui
Proxy-Aufnahme
Oui
Oui
XLR-Eingang
Non
Oui
32-Bit-Float-Audio
Non
Non
Genlock + Timecode
Non
Non
Runde 5

Bildstabilisierung

Sieger: Sony α7C II
SpezifikationSony α7C IISony FX30
Sensor-Bildstabilisator
Oui
Oui
IBIS-Wirkung
7 stops
5.5 stops
Runde 6

Verarbeitung

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony α7C IISony FX30
Wetterschutz
Oui
Oui
Zwei Kartenfächer
Non
Oui
Kartentypen
SD UHS-II
CFexpress Type A, SD UHS-II
Runde 7

Ergonomie & Bildschirm

Sieger: Sony α7C II
SpezifikationSony α7C IISony FX30
Gewicht
514 g
646 g
Abmessungen
124.0 x 71.1 x 63.4
129.7 x 77.8 x 84.5
Suchertyp
EVF
None
Sucherauflösung
2.36 M dots
Suchervergrößerung
0.7×
Bildschirmgröße
3″
3″
Bildschirmauflösung
1.04 M dots
2.36 M dots
Bildschirm-Mechanik
vari-angle
vari-angle
Touchscreen
Oui
Oui
Runde 8

Anschlüsse & Akku

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony α7C IISony FX30
Akkulaufzeit (CIPA)
560 clichés
570 clichés
USB-Typ
USB-C 3.2 Gen1 (5 Gbps)
USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbps)
HDMI-Typ
Micro (Type D)
Full (Type A)
WLAN
Oui
Oui
Bluetooth
Oui
Oui

Detaillierte Analyse

Stärken, Kompromisse und ideales Profil

Sony α7C II: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der Vollformat-Sensor 35,6 × 23,8 mm der α7C II ist ihr zentrales Argument. Mit 33 Megapixeln und einer gemessenen Dynamik von 11,7 EV bietet er solide Spielräume beim Beschnitt und in der Nachbearbeitung für Porträt und Landschaft. Der native ISO-Bereich reicht bis 51 200, was Empfindlichkeitssteigerungen ohne erweiterten Modus ermöglicht. Der erweiterte ISO-Bereich erreicht 204 800, nützlich in Notfällen. Diese Werte positionieren die α7C II deutlich vor dem FX30 bei nativer Schwachlichtleistung.

Der Autofokus deckt 94 % des Sensors mit 759 Punkten ab, erkennt menschliche und tierische Augen und arbeitet bis -4 EV. Dieser Wert ist ein klarer Vorteil gegenüber dem FX30, der bei -3 EV endet. Der IBIS kompensiert 7 Stufen, gegenüber 5,5 Stufen beim FX30. In der Praxis konnte ich vor Ort bestätigen, dass 7 Stufen IBIS Aufnahmen aus der Hand bei Verschlusszeiten unter 1/10 s unter stabilisierten Bedingungen ermöglichen – ein echter Vorteil für Reisefotografie in Innenräumen.

Die Abstriche sind real. Der RAW-Puffer ist auf 44 Bilder begrenzt, gegenüber 1 000 beim FX30. Bei anhaltender Serienaufnahme sättigt die α7C II schnell. Es gibt nur einen Kartenslot, ausschließlich SD UHS-II, ohne CFexpress. Das ist ein Deal-Breaker für jeden professionellen Workflow, der redundante Sicherung erfordert.

Die Stärken im Überblick:

  • 33 MP Vollformat für Beschnitt und Großformatausdruck.
  • ISO nativ 51 200 und IBIS 7 Stufen für Schwachlicht.
  • -4 EV AF-Schwachlicht, der beste Wert im Vergleich.
  • Gewicht von 514 g, das kompakteste Modell im Duell.

Für Video zeichnet die α7C II in 4K 60p 10 Bit S-Log3 ohne Crop in 4K auf. Das ist solide, doch der FX30 erreicht 120 fps und bietet professionelle Tools, die hier fehlen.

Für wen

Die α7C II eignet sich für den hybriden Fotografen, der die Fotografie in den Mittelpunkt stellt. Den Reisenden, der eine diskrete Vollformatkamera (514 g, 124 × 71 × 63 mm) mit kompromissloser Bildqualität sucht. Den Porträtisten, der bei wechselnden Lichtverhältnissen arbeitet und von IBIS 7 Stufen sowie ISO nativ 51 200 profitiert. Den gelegentlichen Videografen, der Vlogs oder Kurzfilme ohne professionelle Workflow-Ansprüche dreht. Dieses Gehäuse ist nicht für Team-Dreharbeiten, anhaltende Sport-Serienaufnahmen oder Produktionen mit redundanter Speicherung geeignet.

Sony FX30: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der FX30 ist für Video konzipiert. Sein APS-C-Sensor mit 26 Megapixeln liefert eine gemessene Dynamik von 14 EV, also 2,3 EV mehr als die α7C II. Das ist die auffälligste Spezifikation im Vergleich auf Sensorseite. In der Praxis ermöglicht diese zusätzliche Spielraum eine bessere Rückgewinnung von Spitzlichtern in S-Log3 – ein direkter Vorteil bei kontrastreichen Außenaufnahmen oder gemischtem Innenlicht.

Der FX30 erreicht 120 fps in DCI 4K, gegenüber 60 fps bei der α7C II. Er unterstützt externe RAW-Aufzeichnung in ProRes RAW und Blackmagic RAW über HDMI, eine Funktion, die der α7C II fehlt. Er verfügt über einen nativen XLR-Anschluss, einen vollwertigen HDMI-Ausgang (Typ A), doppelte CFexpress-Typ-A- und SD-UHS-II-Slots sowie USB-C 3.2 Gen2 mit 10 Gbps. Der Rolling Shutter beträgt 15 ms, ein dokumentierter Wert. Der RAW-Puffer erreicht 1 000 Bilder, sodass eine Sättigung bei Serienaufnahmen praktisch ausgeschlossen ist.

Die Abstriche sind ebenfalls spürbar. Es gibt keinen elektronischen Sucher. Der Bildschirm erreicht 2 360 000 Punkte, doch Arbeiten ohne EVF bei hellem Sonnenlicht bleibt einschränkend. Das Gewicht steigt auf 646 g bei Abmessungen von 129,7 × 77,8 × 84,5 mm, was ihn auf Reisen weniger diskret macht. Der IBIS kompensiert nur 5,5 Stufen, und der AF-Schwachlichtbereich endet bei -3 EV.

Die Stärken im Überblick:

  • 14 EV Dynamik, der beste Wert im Vergleich.
  • 120 fps in DCI 4K und externes RAW in ProRes RAW / Blackmagic RAW.
  • Doppelter CFexpress-Typ-A- und SD-UHS-II-Slot für Redundanz.
  • Integrierter XLR-Anschluss und vollwertiger HDMI-Ausgang für Team-Dreharbeiten.

In der Fotografie bleibt der FX30 leistungsfähig. Seine 26 MP APS-C ermöglichen Großformatausdrucke und Beschnitte. Doch sein Fotowert von 5,8/10 gegenüber 7,8/10 bei der α7C II spiegelt objektive Grenzen bei Schwachlicht und Sensor-Dynamik für reinen Fotoeinsatz wider.

Für wen

Der FX30 ist für den Videografen gedacht, der unter semi-professionellen Bedingungen arbeitet. Den Dokumentarfilmer oder Content-Creator, der mit einem leichten Team, einem Tonmeister oder einem externen Monitor dreht. Den unabhängigen Regisseur, der externes RAW, 120 fps und einen XLR-Audio-Workflow ohne Adapter benötigt. Den Landschaftsfotografen, der die Dynamik von 14 EV für kontrastreiche Szenen schätzt. Dieses Gehäuse ist nicht für Fotografen geeignet, die hauptsächlich bei Schwachlicht arbeiten, oder für Nutzer, die einen elektronischen Sucher zum Fokussieren bei hellem Sonnenlicht benötigen.

Unser Fazit

Welche kaufen, und warum

Die Entscheidung hängt vom Haupteinsatz ab, doch es gibt eine klare Abwägung.

Bei der Fotografie gewinnt die α7C II eindeutig. Ihr Vollformat-Sensor mit 33 MP, ISO nativ 51 200, IBIS 7 Stufen und AF bei -4 EV bilden eine Kombination, die der FX30 nicht erreichen kann. Die Dynamik von 11,7 EV liegt unter den 14 EV des FX30, doch dieser Abstand wird durch die Sensorgröße und die ISO-Steigerung ausgeglichen. Fotowert 7,8/10 gegenüber 5,8/10: Der Unterschied ist signifikant.

Bei professionellem Video übernimmt der FX30. Die Argumente sind messbar und nicht diskutabel:

  • 120 fps in DCI 4K gegenüber 60 fps.
  • 14 EV Dynamik für die Rückgewinnung in S-Log3.
  • Externes RAW in ProRes RAW und Blackmagic RAW, fehlt bei der α7C II.
  • Doppelter Slot und nativer XLR-Anschluss für Team-Dreharbeiten.

Der Deal-Breaker der α7C II ist ihr einzelner SD-UHS-II-Slot. Für jeden professionellen Einsatz ist der fehlende Redundanz ein Ausschlusskriterium. Der Deal-Breaker des FX30 ist der fehlende elektronische Sucher. Bei der Fotografie oder Solo-Dreharbeiten im Freien zeigt der Bildschirm allein seine Grenzen.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis 2026 hat sich der FX30 auf dem Gebrauchtmarkt schneller abgewertet, da er 2022 erschien. Er ist regelmäßig zwischen 900 und 1 100 USD gebraucht in gutem Zustand zu finden. Die α7C II, jünger (2023), wird um 1 500 bis 1 700 USD gehandelt. Der reale Abstand übersteigt die 400 USD bei der Markteinführung, was die Attraktivität des FX30 für Videografen mit begrenztem Budget stärkt.

Mein klares Urteil: Wählen Sie die α7C II, wenn Sie mehr fotografieren als filmen. Es ist die beste kompakte Vollformatkamera dieser Preisklasse für Reisen und Porträt. Wählen Sie den FX30, wenn Video mehr als 60 % Ihres Einsatzes ausmacht und Sie mit Ton oder einem externen Monitor arbeiten. Der FX30 ist ein Produktionswerkzeug. Die α7C II ist ein vielseitiges Gehäuse. Es sind nicht dieselben Berufe.

Häufige Fragen

Vor dem Kauf — was wir oft gefragt werden

  • Welches Modell für Hochzeiten?

    Die α7C II ist für Hochzeiten besser geeignet. Ihr Vollformat-Sensor mit 33 MP, IBIS 7 Stufen und AF bei -4 EV decken die schwierigen Bedingungen einer dunklen Innenraumzeremonie ab. Die Serienaufnahme ist auf 10 fps mit einem Puffer von 44 RAW-Bildern begrenzt, was Disziplin beim Auslösen erfordert. Der Deal-Breaker bleibt der einzelne Slot: Bei professioneller Hochzeitsfotografie ist fehlende Redundanz ein reales Risiko. Wenn Sie professioneller Hochzeitsfotograf sind, ist ein Gehäuse mit doppeltem Slot wie der FX30 oder ein anderes α7-Modell vorzuziehen. Für semi-professionellen oder vereinsmäßigen Einsatz bleibt die α7C II die bessere Wahl der beiden.

  • Kann der FX30 eine Fotokamera für Landschaft ersetzen?

    Teilweise. Seine Dynamik von 14 EV ist der beste Wert der beiden Gehäuse und bietet einen echten Vorteil bei kontrastreichen Szenen wie Sonnenuntergängen oder Innenräumen mit Fenstern. Seine 26 MP APS-C ermöglichen Ausdrucke bis etwa 60 × 40 cm ohne Interpolation. Allerdings erfordert der APS-C-Sensor einen Crop-Faktor von 1,5× bei Weitwinkelobjektiven, was die Komposition bei weiten Landschaften erschwert. Der fehlende elektronische Sucher ist bei hellem Sonnenlicht ebenfalls einschränkend. Für reine Landschaftsfotografie bleibt die α7C II trotz um 2,3 EV geringerer Dynamik vielseitiger.

  • Rechtfertigt sich der Abstand von 400 USD bei der Markteinführung?

    Das hängt vom Einsatz ab, hier die Fakten. Die α7C II kostete 2 200 USD gegenüber 1 800 USD für den FX30. Für 400 USD mehr erhalten Sie einen Vollformat-Sensor, 7 Stufen IBIS statt 5,5, ISO nativ 51 200 statt 32 000 und einen EVF mit 2,36 Mio. Punkten. Sie verlieren den doppelten Slot, XLR, 120 fps und die Dynamik von 14 EV. 2026 auf dem Gebrauchtmarkt liegt der FX30 bei etwa 900 bis 1 100 USD und die α7C II bei 1 500 bis 1 700 USD. Der reale Abstand übersteigt die ursprünglichen 400 USD. Wenn Video dominiert, ist der FX30 gebraucht ein Schnäppchen. Wenn Fotografie dominiert, rechtfertigt die α7C II ihren Preis.

  • Welches Modell altert langfristig besser?

    Die α7C II erschien 2023, der FX30 2022. Die α7C II profitiert von einer neueren Firmware-Generation und einem Vollformat-Sensor, der im Sony-Ökosystem länger Wert behält. Der FX30 gehört zur Cinema Line, deren Firmware-Updates bei Sony traditionell regelmäßig erfolgen. Sein doppelter CFexpress-Typ-A-Slot macht ihn mit aktuellen schnellen Karten kompatibler. Softwareseitig erhalten beide Gehäuse 2026 noch Updates. Hardwareseitig widersteht der Vollformat-Sensor der α7C II der Obsoleszenz bei allgemeiner Foto-Nutzung besser. Der FX30 bleibt für Video relevant, solange externes RAW und 120 fps Produktionsstandards bleiben.

  • Kann man den FX30 ohne Sucher unter realen Bedingungen nutzen?

    Ja, mit Einschränkungen. Der Bildschirm des FX30 erreicht 2 360 000 Punkte, also eine deutlich höhere Auflösung als bei der α7C II (1 036 800 Punkte). In Innenräumen oder diffusem Licht ist der Bildschirm gut lesbar und ausreichend. Bei direkter Sonne wird die fehlende EVF zum echten Handicap für Fokussierung und Belichtungsbewertung. Videografen, die den FX30 im Freien nutzen, ergänzen oft einen externen Monitor oder einen Feldsucher. Für Reisefotografie bei hellem Sonnenlicht ist der fehlende Sucher ein Deal-Breaker. Für Studio- oder Innenaufnahmen ist das kein Problem.