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challenger A
Sony α7R V

Sony

α7R V

2022

VS
challenger B
Sony FX30

Sony

FX30

2022

Sony α7R V vs Sony FX30: Hochauflösende Fotografie gegen kompromisslose Videoaufnahme

Visuelle Übersicht

In 5 Sekunden lesbar

8,4/ 10
FotoExcellent
6,6/ 10
VideoBon

Sony

α7R V

5,8/ 10
FotoCorrect
7,0/ 10
VideoTrès bon

Sony

FX30

Sony α7R VSony FX30

Wo kaufen

Aktueller Händler-Preisvergleich

Sony FX30

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Das Urteil in Kürze

Der α7R V setzt sich in der anspruchsvollen Fotografie durch seine 61 MP und 8 Blenden IBIS durch; der FX30 dominiert den Videovergleich mit unbegrenzter Aufnahmezeit, 4K/120 fps und einem halb so hohen Preis.

Diese beiden Sony-Gehäuse teilen dieselbe E-Mount, dasselbe Erscheinungsjahr (2022) und eine identische Wetterschutzabdichtung. Alles andere trennt sie. Der α7R V ist ein Vollformat-Hybrid für 3 900 USD, der für hochauflösende Fotografie konzipiert wurde. Der FX30 ist eine APS-C-Hybridkamera für 1 800 USD, die für semiprofessionelle Videoproduktion gedacht ist. Der eine richtet sich an Fotografen, die großformatig ausgeben, 61-Megapixel-Dateien liefern und eine Stabilisierung von 8 Blenden verlangen. Der andere zielt auf Videografen oder Content-Creator, die kontinuierlich drehen, in 4K/120 fps kodieren und ein XLR-Mikrofon ohne Adapter anschließen.

Der Preisunterschied ist real: 2 100 USD Differenz zum Launch. Rechtfertigt sich dieser Unterschied in der Fotografie? Dreht der FX30 in der Videoaufnahme die Hierarchie um, trotz des kleineren Sensors? Dieser Vergleich beantwortet beide Fragen anhand der Herstellerangaben, ergänzt durch DXOMark, DPReview und Photons to Photos.

Ein wichtiger Kontext: Der α7R V ist kein Videogehäuse, auch wenn er 8K bietet. Der FX30 ist kein Fotogehäuse, auch wenn er 26-Megapixel-RAW-Dateien erzeugt. Wer die beiden Positionierungen verwechselt, trifft eine falsche Kaufentscheidung. Die Abwägung ist daher strukturell, nicht marginal.

Stärken im Vergleich

Wo jede Kamera glänzt

Sony

α7R V

Top-Vorteile

  • 61 MPMegapixel2,3× vs Sony FX30
  • 8 stopsIBIS-Wirkung+45 % vs Sony FX30
  • -4 EVAF Schwachlicht (EV)+1 vs Sony FX30
  • 8KMax. Videoauflösungvs DCI 4K

Sony

FX30

Top-Vorteile

  • 1000RAW-Puffer14,7× vs Sony α7R V
  • 120 fpsMax. Bilder/s (Video)2× vs Sony α7R V
  • 14 EVDynamikumfang (EV)+20 % vs Sony α7R V
  • OuiUnbegrenzte AufnahmeAbsent sur Sony α7R V

Video- Tests

Ausführliche Tests

Sony α7R V

SONY a7R V Kamera Review Praxis Test 📸 5 Mega Upgrades & 1 Nachteil | Jaworskyj

Benjamin Jaworskyj · 13 min

Sony FX30

Detaillierter Vergleich

Runde für Runde, die acht Kategorien

Runde 1

Sensor

Unentschieden
SpezifikationSony α7R VSony FX30
Sensorformat
Full Frame
APS-C
Sensortyp
BSI-CMOS
BSI-CMOS
Megapixel
61 MP
26 MP
Sensorgröße
35.7 × 23.8 mm
23.4 × 15.6 mm
Native ISO min
100
100
Native ISO max
32 000
32 000
Erweiterte ISO max
102 400
102 400
Dynamikumfang (EV)
11.7 EV
14 EV
Runde 2

Autofokus

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony α7R VSony FX30
AF-Felder
693
759
AF-Abdeckung
79 %
92 %
Augen-AF (Mensch)
Oui
Oui
Augen-AF (Tier)
Oui
Oui
AF Schwachlicht (EV)
-4 EV
-3 EV
Runde 3

Geschwindigkeit & Serienbild

Unentschieden
SpezifikationSony α7R VSony FX30
Serienbild mechanisch
10 fps
Serienbild elektronisch
10 fps
10 fps
RAW-Puffer
68
1000
Max. Verschlusszeit
1/8000
1/8000
Runde 4

Video

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony α7R VSony FX30
Max. Videoauflösung
8K
DCI 4K
Max. Bilder/s (Video)
60 fps
120 fps
Max. Bitrate
600 Mb/s
600 Mb/s
Video-Codecs
XAVC HS, XAVC S, XAVC S-I, H.265, H.264
XAVC HS, XAVC S, XAVC S-I, XAVC S-I DCI, H.265, H.264
Aufnahmemodi
All-I, Long-GOP
All-I, Long-GOP
Chroma-Subsampling
4:2:0, 4:2:2
4:2:0, 4:2:2
Farbtiefe
10-bit
10-bit
Log-Profil
Oui
Oui
Log-Profile
S-Log3, S-Log2, S-Cinetone, HLG
S-Log3, S-Cinetone, HLG
Internes RAW
Non
Non
Externes RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
Rolling Shutter
15 ms
4K-Crop
Oversampling
Oui
Oui
Open Gate
Non
Non
Anamorphes Desqueeze
1.3x, 2.0x
1.3x, 2.0x
LUT-Unterstützung
user LUTs, in-camera LUT preview
user LUTs, in-camera LUT preview
Monitoring-Tools
waveform, vectorscope, histogram, zebras
waveform, histogram, zebras
Aktive Kühlung
Non
Non
Aufnahmelimit
60 min
Illimité
Unbegrenzte Aufnahme
Non
Oui
Dual Native ISO
Non
Oui
Proxy-Aufnahme
Non
Oui
XLR-Eingang
Non
Oui
32-Bit-Float-Audio
Non
Non
Genlock + Timecode
Non
Non
Runde 5

Bildstabilisierung

Sieger: Sony α7R V
SpezifikationSony α7R VSony FX30
Sensor-Bildstabilisator
Oui
Oui
IBIS-Wirkung
8 stops
5.5 stops
Runde 6

Verarbeitung

SpezifikationSony α7R VSony FX30
Wetterschutz
Oui
Oui
Zwei Kartenfächer
Oui
Oui
Kartentypen
CFexpress Type A, SD UHS-II
CFexpress Type A, SD UHS-II
Runde 7

Ergonomie & Bildschirm

Unentschieden
SpezifikationSony α7R VSony FX30
Gewicht
723 g
646 g
Abmessungen
131.3 x 96.9 x 82.4
129.7 x 77.8 x 84.5
Suchertyp
EVF
None
Sucherauflösung
9.44 M dots
Suchervergrößerung
0.9×
Bildschirmgröße
3.2″
3″
Bildschirmauflösung
2.10 M dots
2.36 M dots
Bildschirm-Mechanik
vari-angle
vari-angle
Touchscreen
Oui
Oui
Runde 8

Anschlüsse & Akku

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony α7R VSony FX30
Akkulaufzeit (CIPA)
530 clichés
570 clichés
USB-Typ
USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbps)
USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbps)
HDMI-Typ
Full (Type A)
Full (Type A)
WLAN
Oui
Oui
Bluetooth
Oui
Oui

Detaillierte Analyse

Stärken, Kompromisse und ideales Profil

Sony α7R V: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der α7R V basiert auf einem BSI-CMOS-Vollformatsensor mit 61 Megapixeln (35,7 x 23,8 mm). In der Praxis ermöglicht diese Dichte Abzüge bis 100 x 67 cm bei 300 dpi ohne Interpolation und einen 50-%-Crop, der noch 15 Megapixel nutzbar lässt. Für Studio-Porträts, Landschaft oder Hochzeiten mit hochauflösenden Dateien bietet kein anderes Sony-Gehäuse dieses Detailniveau zu diesem Preis.

Die gemessene Dynamik beträgt 11,7 EV laut DXOMark, also 2,3 EV weniger als beim FX30. Konkret bei kontrastreichen Szenen (Gegenlicht-Hochzeit, Sonnenaufgang-Landschaft) gewinnt der α7R V weniger Details in den Lichtern und tiefen Schatten. Das ist bei kontrollierter Porträtfotografie nicht entscheidend, aber eine echte Einschränkung in der Naturlandschaft. Der IBIS mit 8 Blenden gleicht das teilweise aus: Er erlaubt langsamere Verschlusszeiten ohne Stativ, reduziert die Notwendigkeit hoher ISO-Werte und erhält die effektive Dynamik.

Der Autofokus erkennt menschliche und tierische Augen, deckt 79 % des Sensors mit 693 Punkten ab und reicht bis -4 EV bei schwachem Licht. Der EVF zeigt 9,44 Millionen Punkte bei 0,9x Vergrößerung – der beste der aktuellen Sony-Hybridreihe. In der Videoaufnahme begrenzt das Gehäuse auf 60 Minuten kontinuierliche Aufnahme und bietet weder unbegrenzte Aufnahmezeit noch Proxy noch native XLR-Eingänge. Das sind strukturelle Grenzen, keine Versehen.

Die Stärken im Überblick:

  • 61 MP für großformatige Abzüge und aggressive Crops.
  • 8 Blenden IBIS, beste Kompensation der Sony-Hybridreihe.
  • EVF mit 9,44 M dots bei 0,9x, Maßstab für präzise Bildgestaltung.
  • AF bei schwachem Licht bis -4 EV, ein Blende unter dem FX30.

Die wesentliche Einschränkung bleibt die Dynamik von 11,7 EV und das völlige Fehlen professioneller Videotools (XLR, Proxy, unbegrenzte Aufnahmezeit).

Für wen

Der α7R V eignet sich für professionelle oder fortgeschrittene Fotografen, deren Haupttätigkeit die Standfotografie ist. Porträt, Hochzeit, Landschaft, Architektur: alle Anwendungen, die von hoher Auflösung und präziser Bildgestaltung profitieren. Dieses Gehäuse ist für Nutzer gedacht, die Dateien an anspruchsvolle Kunden liefern, großformatig drucken oder stark in der Nachbearbeitung croppen. Der IBIS mit 8 Blenden macht es auch für Reisefotografen interessant, die bei natürlichem Licht ohne Stativ arbeiten. Wenn jedoch die Videoaufnahme mehr als 30 % Ihrer Tätigkeit ausmacht, ist der α7R V nicht das richtige Werkzeug: seine Aufnahmebegrenzungen und der fehlende native XLR-Eingang stellen es strukturell hinter den FX30.

Sony FX30: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der FX30 verfügt über einen BSI-CMOS-APS-C-Sensor mit 26 Megapixeln (23,4 x 15,6 mm). Die Auflösung liegt 35 Megapixel unter der des α7R V, was großformatige Abzüge ausschließt. Die gemessene Dynamik erreicht jedoch 14 EV, also 2,3 EV mehr als beim α7R V. In der Praxis gewinnt diese zusätzliche Reserve mehr Details in den Lichtern bei Außenaufnahmen oder kontrastreichen Szenen.

Das Video-Konzept des FX30 ist für leichte professionelle Produktion ausgelegt. Die Aufnahmezeit ist unbegrenzt (keine 60-Minuten-Grenze). Das Gehäuse erreicht 120 fps in DCI 4K, was ein 5-faches Zeitlupentempo bei 24p ohne Auflösungsverlust ermöglicht. Es unterstützt ProRes RAW und Blackmagic RAW über externen Ausgang – zwei Formate, die direkt in DaVinci Resolve nutzbar sind. Der XLR-Anschluss ist über den separat erhältlichen, aber nativ kompatiblen XLR-H1-Griff verfügbar. Der Rolling Shutter beträgt 15 ms, ein akzeptabler Wert für einen APS-C-Sensor in der Videoaufnahme.

Der Autofokus deckt 92 % des Sensors mit 759 Punkten ab, gegenüber 79 % beim α7R V. Die Erkennung von menschlichen und tierischen Augen ist vorhanden. Der AF bei schwachem Licht reicht bis -3 EV, eine Blende besser als beim α7R V. Der RAW-Puffer ist mit 1 000 Bildern angegeben, was die Serienaufnahme in der Praxis quasi unbegrenzt macht. Das Fehlen eines EVF ist eine bewusste, videoorientierte Designentscheidung: Der FX30 ist für den Einsatz auf einem Rig mit externem Monitor gedacht.

Die Stärken im Überblick:

  • Unbegrenzte Videoaufnahme ohne angegebene Überhitzung.
  • Natives 4K/120 fps für Slow-Motion ohne Crop.
  • Dynamik von 14 EV, die höchste der beiden Gehäuse.
  • RAW-Puffer mit 1 000 Bildern, Serienaufnahme ohne praktische Einschränkung.
  • Unterstützung von ProRes RAW und Blackmagic RAW über externen Ausgang.

Die wesentliche Einschränkung ist das Fehlen eines EVF, der auf 5,5 Blenden begrenzte IBIS und die 26 Megapixel, die hochauflösende Fotografie begrenzen.

Für wen

Der FX30 ist für Videografen, Content-Creator oder unabhängige Regisseure gedacht, die ein kompaktes, wettergeschütztes Gehäuse für unterbrechungsfreie Aufnahmen suchen. Er eignet sich auch für hybride Fotografen, bei denen die Videoaufnahme den Großteil des Umsatzes ausmacht: gefilmte Hochzeiten, Corporate-Reportagen, leichte Dokumentationen. Das Fehlen eines EVF disqualifiziert ihn für intensive Fotografie bei hellem Licht. Zu 1 800 USD bietet er ein Video-Preis-Leistungs-Verhältnis, das in der Sony-Palette 2026 schwer zu schlagen ist.

Unser Fazit

Welche kaufen, und warum

Der α7R V und der FX30 richten sich nicht an denselben Käufer. Die Entscheidung zwischen ihnen beginnt mit einer einfachen Frage: Ist Ihre Haupttätigkeit Fotografie oder Videoaufnahme?

In der Fotografie hat der α7R V in diesem Vergleich keinen ernsthaften Konkurrenten. Seine 61 Megapixel, der IBIS mit 8 Blenden und der EVF mit 9,44 Millionen Punkten machen ihn zum Referenzwerkzeug für Porträt, Landschaft und hochauflösende Hochzeitsfotografie. Die Dynamik von 11,7 EV ist die einzige messbare Schwäche und wird nur bei kontrastreicher Naturlandschaft kritisch. Der FX30 mit seinen 26 Megapixeln und dem fehlenden Sucher kann hier nicht mithalten.

In der Videoaufnahme kehrt der FX30 die Hierarchie vollständig um. Die unbegrenzte Aufnahmezeit, das 4K/120 fps, die Dynamik von 14 EV, die Unterstützung von externem ProRes RAW und der native XLR-Eingang bilden ein Paket, das der α7R V nicht replizieren kann – unabhängig von seiner 8K-Auflösung. Der α7R V ist auf 60 Minuten Aufnahmezeit begrenzt, ohne Proxy, ohne XLR, ohne Dual ISO. Das sind Deal-Breaker für professionelle Videoarbeit.

Die Deal-Breaker im Überblick:

  • Fehlender EVF beim FX30: Deal-Breaker für Fotografie bei hellem Licht.
  • Aufnahmezeit auf 60 Minuten beim α7R V begrenzt: Deal-Breaker für lange Drehs.
  • 26 MP beim FX30: Deal-Breaker für großformatige Abzüge oder intensive Crops.
  • Kein nativer XLR-Eingang beim α7R V: Deal-Breaker für professionelle Tonaufnahme.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis ist der FX30 zu 1 800 USD für Videografen schwer zu ignorieren. Der Unterschied von 2 100 USD zum α7R V rechtfertigt sich nur, wenn hochauflösende Fotografie im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit steht. Auf dem Gebrauchtmarkt liegen beide Gehäuse 2026 zwischen 1 200 und 1 400 USD für den FX30 und 2 800 und 3 200 USD für den α7R V, was den strukturellen Abstand erhält.

Mein Fazit: Wenn Sie hauptsächlich fotografieren und die Videoaufnahme nur Nebenrolle spielt, wählen Sie den α7R V ohne Zögern. Wenn Sie professionell Video produzieren oder Ihr Budget begrenzt ist, ist der FX30 die rationale Wahl. Es gibt kein glaubwürdiges Szenario, in dem der α7R V das bessere Videowerkzeug der beiden ist.

Häufige Fragen

Vor dem Kauf — was wir oft gefragt werden

  • Welches Gehäuse wählen Sie, um eine Hochzeit zu fotografieren und zu filmen?

    Wenn die Fotografie im Vordergrund steht, setzt sich der α7R V durch: 61 Megapixel, IBIS mit 8 Blenden und EVF mit 9,44 M dots garantieren nutzbare Dateien unter allen Bedingungen. Wenn Sie die Zeremonie kontinuierlich filmen, wird der FX30 unverzichtbar: unbegrenzte Aufnahmezeit, 4K/120 fps für Zeitlupen und XLR-Eingang für den Ton der Zeremonie. Die ideale Kombination für ein Foto-Video-Duo bei Hochzeiten ist ein α7R V als Haupt-Fotogehäuse und ein FX30 als sekundäre Videokamera – beide teilen dieselbe E-Mount und dieselben Objektive.

  • Rechtfertigt sich der Preisunterschied von 2 100 USD zwischen den beiden Gehäusen?

    In der Fotografie ja. Der α7R V liefert 35 Megapixel mehr, 2,5 Blenden IBIS mehr und einen EVF, der dem FX30 fehlt. Diese drei Punkte haben direkten Wert für professionelle Fotografen. In der Videoaufnahme nein. Der FX30 übertrifft den α7R V bei fast allen professionellen Videokriterien (unbegrenzte Aufnahmezeit, 4K/120 fps, XLR, externes ProRes RAW, Dual ISO) für 2 100 USD weniger. Der Preisunterschied rechtfertigt sich nur, wenn hochauflösende Fotografie Ihre Haupttätigkeit ist.

  • Sollten Sie der 8K des α7R V nachgeben, wenn Sie in 4K schneiden?

    Nein, es sei denn, Sie nutzen die 8K als Recadrage-Quelle in der Nachbearbeitung. 8K für 4K-Ausgabe bietet komfortablen Recadrage-Spielraum, doch der α7R V ist auf 60 Minuten kontinuierliche Aufnahme begrenzt und bietet keine Proxy-Aufnahme. Für den üblichen 4K-Videoeinsatz ist der FX30 praktischer: Er erreicht 4K/120 fps, zeichnet ohne Dauerbegrenzung auf und unterstützt externes ProRes RAW. Die 8K des α7R V ist ein Fotovorteil (Crop, Abzug), kein entscheidendes Videoargument.

  • Kann der FX30 einen α7R V bei der Landschaftsfotografie ersetzen?

    Teilweise. Die Dynamik des FX30 mit 14 EV übertrifft die des α7R V (11,7 EV), was bei kontrastreichen Szenen ein echter Vorteil ist. Doch der APS-C-Sensor mit 26 Megapixeln begrenzt großformatige Abzüge und Crops. Das Fehlen eines EVF behindert bei hellem Licht im Freien. Der IBIS mit 5,5 Blenden ist solide, aber den 8 Blenden des α7R V bei langen Freihandbelichtungen unterlegen. Für anspruchsvolle Landschaftsfotografie bleibt der α7R V trotz seiner geringeren Dynamik das bessere der beiden Gehäuse.

  • Welches Gehäuse altert in drei bis fünf Jahren besser?

    Der α7R V altert in der Fotografie besser: 61 Megapixel bleiben eine dauerhafte Referenz, und das Sony-E-Objektivsystem ist das umfangreichste im Hybridbereich. Der FX30 altert in der Videoaufnahme besser: Seine produktionsorientierte Architektur (unbegrenzte Aufnahmezeit, XLR, externes ProRes RAW) entspricht professionellen Workflows, die sich langsam ändern. Beide Gehäuse teilen die E-Mount, was die Objektivinvestition in beiden Fällen schützt. Das Haupt-Risiko für den FX30 ist ein APS-C-Nachfolger mit höherer Auflösung; beim α7R V kommt der Druck von einem möglichen α7R VI mit verbesserter Dynamik.