Camera Duel
challenger A
Sony FX30

Sony

FX30

2022

VS
challenger B
Sony ZV-E1

Sony

ZV-E1

2023

Sony FX30 vs Sony ZV-E1: Welches wählen zwischen Video-Vielseitigkeit und Vollformat-Schwachlicht?

Visuelle Übersicht

In 5 Sekunden lesbar

5,8/ 10
FotoCorrect
7,0/ 10
VideoTrès bon

Sony

FX30

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Sony

ZV-E1

Sony FX30Sony ZV-E1

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Sony ZV-E1

Sony ZV-E1 Content Creation Vollformatkamera (4K60p, 12,2 Megapixel, 5 Achsen- und digitale Stabilisierung)

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Das Urteil in Kürze

Der FX30 setzt sich für professionelles Video durch (XLR、Dual ISO、DCI 4K); der ZV-E1 gewinnt bei Schwachlicht und Vollformat-Kompaktheit, aber sein einzelner Slot und sein Bildschirm mit niedriger Auflösung sind echte Kompromisse.

Der Sony FX30 und der Sony ZV-E1 teilen dieselbe E-Mount, dieselbe Marke und eine hybride, videoorientierte Positionierung. Dennoch richten sie sich nicht an dieselben Anwender.

Der FX30 erschien 2022 zu 1 800 USD. Es handelt sich um ein Gehäuse der Cinema Line von Sony, das für semi-professionelle Videografen und Dokumentaraufnahmen konzipiert ist. Sein APS-C-Sensor mit 26 Megapixeln und das wettergeschützte Gehäuse mit zwei Kartenslots signalisieren klar seinen Anspruch: auf dem Gelände lange durchzuhalten, ohne Kompromisse bei der Datensicherheit.

Der ZV-E1 kam 2023 zu 2 200 USD auf den Markt. Er gehört zur ZV-Reihe, die auf Content-Creator und Vlogger ausgerichtet ist. Sony hat jedoch eine überraschende Entscheidung getroffen: einen Vollformatsensor 35.6 × 23.8 mm in ein Gehäuse einzubauen, das nur 483 Gramm wiegt. Das Ergebnis ist ein ungewöhnlicher Hybrid, der bis ISO 102 400 nativ und bis -6 EV bei der AF-Erkennung reicht, dafür aber auf den zweiten Kartenslot und die Bildschirmauflösung verzichtet, um dieses Format zu erreichen.

Der Preisunterschied bei der Markteinführung beträgt 400 USD zugunsten des FX30. Im Jahr 2026 sind beide Gehäuse auf dem Gebrauchtmarkt zu deutlich niedrigeren Preisen erhältlich, was die Wahl noch strategischer macht.

Dieser Vergleich entscheidet einen präzisen Zweikampf: Ist ein APS-C-Video-First mit den Werkzeugen einer Profi-Produktion vorzuziehen oder ein kompaktes Vollformat, das auf Schwachlicht und leichte Reisen zugeschnitten ist? Beide sprechen reale Profile an. Eines davon passt besser zu Ihrer Nutzung.

Stärken im Vergleich

Wo jede Kamera glänzt

Sony

FX30

Top-Vorteile

  • 26 MPMegapixel2,1× vs Sony ZV-E1
  • OuiDual Native ISOAbsent sur Sony ZV-E1
  • OuiXLR-EingangAbsent sur Sony ZV-E1
  • 2.36 M dotsBildschirmauflösung2,3× vs Sony ZV-E1

Sony

ZV-E1

Top-Vorteile

  • 102 400Native ISO max3,2× vs Sony FX30
  • 409 600Erweiterte ISO max4× vs Sony FX30
  • 80Native ISO min+25 % vs Sony FX30
  • -6 EVAF Schwachlicht (EV)+3 vs Sony FX30

Detaillierter Vergleich

Runde für Runde, die acht Kategorien

Runde 1

Sensor

Sieger: Sony ZV-E1
SpezifikationSony FX30Sony ZV-E1
Sensorformat
APS-C
Full Frame
Sensortyp
BSI-CMOS
BSI-CMOS
Megapixel
26 MP
12.1 MP
Sensorgröße
23.4 × 15.6 mm
35.6 × 23.8 mm
Native ISO min
100
80
Native ISO max
32 000
102 400
Erweiterte ISO max
102 400
409 600
Dynamikumfang (EV)
14 EV
Runde 2

Autofokus

Sieger: Sony ZV-E1
SpezifikationSony FX30Sony ZV-E1
AF-Felder
759
759
AF-Abdeckung
92 %
94 %
Augen-AF (Mensch)
Oui
Oui
Augen-AF (Tier)
Oui
Oui
AF Schwachlicht (EV)
-3 EV
-6 EV
Runde 3

Geschwindigkeit & Serienbild

SpezifikationSony FX30Sony ZV-E1
Serienbild elektronisch
10 fps
10 fps
RAW-Puffer
1000
1000
Max. Verschlusszeit
1/8000
1/8000
Runde 4

Video

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony FX30Sony ZV-E1
Max. Videoauflösung
DCI 4K
4K
Max. Bilder/s (Video)
120 fps
120 fps
Max. Bitrate
600 Mb/s
600 Mb/s
Video-Codecs
XAVC HS, XAVC S, XAVC S-I, XAVC S-I DCI, H.265, H.264
XAVC HS, XAVC S, XAVC S-I, H.265, H.264
Aufnahmemodi
All-I, Long-GOP
All-I, Long-GOP
Chroma-Subsampling
4:2:0, 4:2:2
4:2:0, 4:2:2
Farbtiefe
10-bit
10-bit
Log-Profil
Oui
Oui
Log-Profile
S-Log3, S-Cinetone, HLG
S-Log3, S-Cinetone, HLG
Internes RAW
Non
Non
Externes RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
Rolling Shutter
15 ms
4K-Crop
Oversampling
Oui
Oui
Open Gate
Non
Non
Anamorphes Desqueeze
1.3x, 2.0x
1.3x, 1.5x, 2.0x
LUT-Unterstützung
user LUTs, in-camera LUT preview
user LUTs, in-camera LUT preview
Monitoring-Tools
waveform, histogram, zebras
waveform, vectorscope, histogram, zebras
Aktive Kühlung
Non
Non
Unbegrenzte Aufnahme
Oui
Oui
Dual Native ISO
Oui
Non
Proxy-Aufnahme
Oui
Oui
XLR-Eingang
Oui
Non
32-Bit-Float-Audio
Non
Non
Genlock + Timecode
Non
Non
Runde 5

Bildstabilisierung

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony FX30Sony ZV-E1
Sensor-Bildstabilisator
Oui
Oui
IBIS-Wirkung
5.5 stops
5 stops
Runde 6

Verarbeitung

Sieger: Sony FX30
SpezifikationSony FX30Sony ZV-E1
Wetterschutz
Oui
Oui
Zwei Kartenfächer
Oui
Non
Kartentypen
CFexpress Type A, SD UHS-II
SD UHS-II
Runde 7

Ergonomie & Bildschirm

Unentschieden
SpezifikationSony FX30Sony ZV-E1
Gewicht
646 g
483 g
Abmessungen
129.7 x 77.8 x 84.5
121.0 x 71.9 x 54.3
Suchertyp
None
None
Bildschirmgröße
3″
3″
Bildschirmauflösung
2.36 M dots
1.04 M dots
Bildschirm-Mechanik
vari-angle
vari-angle
Touchscreen
Oui
Oui
Runde 8

Anschlüsse & Akku

SpezifikationSony FX30Sony ZV-E1
Akkulaufzeit (CIPA)
570 clichés
570 clichés
USB-Typ
USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbps)
USB-C 3.2 Gen1 (5 Gbps)
HDMI-Typ
Full (Type A)
Micro (Type D)
WLAN
Oui
Oui
Bluetooth
Oui
Oui

Detaillierte Analyse

Stärken, Kompromisse und ideales Profil

Sony FX30: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der FX30 basiert auf einem APS-C-BSI-CMOS-Sensor mit 26 Megapixeln. Das ist der Wert, der ihn sofort vom ZV-E1 unterscheidet. In der Praxis erlauben 26 MP einen signifikanten Beschnitt in der Nachbearbeitung und Abzüge bis zu großen Formaten. Für einen Videografen, der auch Drehfotos oder Pressematerial liefert, ist diese Auflösung ein konkreter Vorteil.

In der Videoaufnahme ist der FX30 das umfassendere der beiden Gehäuse. Er zeichnet in DCI 4K (4096 × 2160) auf, einem nativen Format für die Kinonachbearbeitung, das dem ZV-E1 fehlt. Er bietet Dual ISO, das den Wechsel zwischen zwei nativen Empfindlichkeitsbereichen ermöglicht, um das Signal-Rausch-Verhältnis je nach Szene zu optimieren. Er integriert einen XLR-Anschluss über den mitgelieferten Griff, was einen externen Adapter bei professionellen Tonaufnahmen überflüssig macht. Der gemessene Rolling Shutter beträgt 15 ms, ein dokumentierter Wert. Für den ZV-E1 liegt keine vergleichbare Angabe vor. Der IBIS kompensiert 5,5 Blenden, gegenüber 5 Blenden beim ZV-E1 – ein kleiner, aber realer Unterschied.

Seine Kompromisse sind klar benannt. Der AF bei Schwachlicht reicht bis -3 EV, gegenüber -6 EV beim ZV-E1: ein Unterschied von 3 EV, der eine signifikante Belichtungsdifferenz in dunklen Umgebungen darstellt. Die maximale native ISO liegt bei 32 000, gegenüber 102 400 beim ZV-E1. Das Gehäuse ist schwerer (646 g) und größer (129.7 × 77.8 × 84.5 mm). Diese drei Punkte bilden genau den Bereich, in dem der FX30 Terrain abgibt.

Seine Stärken im Überblick:

  • DCI 4K, Dual ISO und natives XLR für anspruchsvolle Dreharbeiten.
  • Doppelter Slot CFexpress Type A + SD UHS-II für Datenredundanz.
  • IBIS 5,5 Blenden und Wetterschutz für schwierige Bedingungen.
  • Bildschirm mit 2,36 Mio. Punkten für präzise Schärfekontrolle.

Für wen

Der FX30 ist für den semi-professionellen Videografen gemacht, der unter realen Bedingungen dreht: Dokumentarfilm, Reportage, Event, Clip. Er benötigt XLR, Dual ISO und DCI 4K. Er arbeitet oft allein oder in kleinen Teams, und der doppelte Slot ist eine nicht verhandelbare Absicherung. Er fotografiert ebenfalls, und die 26 MP ermöglichen ihm, nutzbare Standbilder ohne Gehäusewechsel zu liefern. Er akzeptiert das Gewicht von 646 g, weil Robustheit und Profi-Werkzeuge dies ausgleichen. Auf Reisen bevorzugt er Zuverlässigkeit vor Leichtigkeit.

Sony ZV-E1: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der ZV-E1 trägt einen Vollformatsensor 35.6 × 23.8 mm in einem Gehäuse von 483 Gramm. Das ist sein zentrales Argument. Ein 24×36-Sensor erfasst physisch mehr Licht als ein APS-C bei gleicher Blende. Kombiniert mit einer maximalen nativen ISO von 102 400 (gegenüber 32 000 beim FX30) und einer AF-Erkennung bis -6 EV ist der ZV-E1 in einer eigenen Kategorie für dunkle Umgebungen.

Der AF bis -6 EV verdient eine konkrete Erklärung. Bei -3 EV befindet man sich in einem schwach beleuchteten Raum mit Kerzenlicht. Bei -6 EV gelangt man in Bedingungen nahe völliger Dunkelheit. Dieser Unterschied von 3 EV zwischen den beiden Gehäusen entspricht einem Faktor 8 bei der minimal detektierbaren Helligkeit. Für einen Videografen, der Nachtszenen oder Events bei sehr schwachem Umgebungslicht dreht, ist das ein operativer, kein kosmetischer Unterschied.

Seine Kompromisse sind real und dokumentiert. Der ZV-E1 bietet nur einen einzelnen SD-UHS-II-Slot: keine Redundanz möglich. Der Bildschirm zeigt 1,04 Mio. Punkte, gegenüber 2,36 Mio. Punkten beim FX30: die Live-Schärfekontrolle ist weniger präzise. Es gibt kein natives XLR, kein Dual ISO, und die maximale Videoauflösung ist 4K UHD (3840 × 2160), ohne DCI. Der USB-Port ist ein Gen1 mit 5 Gbps, weniger schnell für den Transfer großer Dateien.

Seine Stärken im Überblick:

  • ISO 102 400 nativ und AF bis -6 EV für extremes Schwachlicht.
  • Vollformatsensor in einem 483 g leichten Gehäuse, kompakt für Reisen.
  • Erweiterte ISO bis 409 600 für Grenzsituationen.
  • Wetterschutz und IBIS mit 5 Blenden trotz reduziertem Format beibehalten.

Für wen

Der ZV-E1 entspricht dem Content-Creator oder dem reisenden Foto-Videografen, der Leichtigkeit und Leistung bei Schwachlicht priorisiert. Er dreht oft allein, bei Umgebungslicht, ohne Ton-Team. Das Vollformat liefert ihm ein visuelles Rendering und eine ISO-Toleranz, die APS-C bei gleicher Empfindlichkeit nicht erreicht. Er akzeptiert den fehlenden zweiten Slot, weil er mit einer großen Karte und regelmäßiger Cloud-Sicherung arbeitet. Das Gewicht von 483 g ist für ihn ein tägliches Argument.

Unser Fazit

Welche kaufen, und warum

Der Zweikampf läuft auf zwei unterschiedlichen Achsen, und jede hat einen klaren Gewinner.

Für professionelles Video ist der FX30 die rationale Wahl. Er bietet DCI 4K, Dual ISO, natives XLR und den doppelten Slot CFexpress Type A + SD UHS-II. Diese vier Elemente zusammen definieren ein semi-professionelles Aufnahmewerkzeug, das der ZV-E1 nicht erreichen kann. Das Fehlen von XLR und Dual ISO beim ZV-E1 sind Deal-Breaker für alle, die Produktionen mit präzisen technischen Anforderungen abliefern. Der dokumentierte Rolling Shutter von 15 ms beim FX30 ist ein nutzbarer Wert zur Bewertung von schnellen Bewegungen. Eine vergleichbare Messung liegt für den ZV-E1 nicht vor.

Bei Schwachlicht und leichten Reisen hat der ZV-E1 die Oberhand. Ein Unterschied von 3 EV beim AF-Schwachlicht (-6 EV gegenüber -3 EV) und eine maximale native ISO von 102 400 gegenüber 32 000 stellen den ZV-E1 in eine andere Kategorie, sobald das Licht verschwindet. Das Gewicht von 483 g für ein Vollformat ist ein tägliches Argument vor Ort, das die 646 g des FX30 nicht bestreiten können.

Die Deal-Breaker vor dem Kauf:

  • Einzelner Slot des ZV-E1: untragbar für professionelle Dreharbeiten, bei denen Datenverlust inakzeptabel ist.
  • Fehlendes XLR beim ZV-E1: reale Einschränkung bei synchronem Ton.
  • Native ISO auf 32 000 begrenzt beim FX30: messbarer Kompromiss bei Nachtaufnahmen.
  • 12,1 MP des ZV-E1: unzureichend, wenn Sie Standbilder in großem Format liefern oder in der Nachbearbeitung bescheiden.

Im Jahr 2026 sind beide Gehäuse gebraucht zu Preisen deutlich unter dem Einführungspreis erhältlich. Der FX30 zu 1 800 USD Einführungspreis und der ZV-E1 zu 2 200 USD: der Unterschied von 400 USD hat sich auf dem Sekundärmarkt verringert, wodurch der ZV-E1 zugänglicher wird als bei seiner Markteinführung.

Mein deutliches Urteil: Wählen Sie den FX30, wenn Sie Video mit technischen Anforderungen produzieren (XLR-Ton, DCI 4K, Datenredundanz). Wählen Sie den ZV-E1, wenn Ihre Priorität Schwachlicht und Mobilität ist und Sie den einzelnen Slot akzeptieren. Der einzelne Slot des ZV-E1 bleibt der gravierendste Reibungspunkt für professionelle Nutzung. Betrifft Sie dieser Punkt nicht, gewinnt das Vollformat.

Häufige Fragen

Vor dem Kauf — was wir oft gefragt werden

  • Welches wählen Sie, um Events in dunklen Innenräumen zu filmen, wie Konzerte oder Abendhochzeiten?

    Der ZV-E1 ist die passende Wahl. Sein AF, der bis -6 EV (gegenüber -3 EV beim FX30) funktioniert, und seine maximale native ISO von 102 400 (gegenüber 32 000) geben ihm einen messbaren Vorteil unter diesen Bedingungen. Der Unterschied von 3 EV zwischen den beiden Gehäusen entspricht einem Faktor 8 bei der minimal detektierbaren Helligkeit. Bei einer Hochzeit in gedämpftem Licht oder einem Konzert ohne starke Bühnenbeleuchtung findet der ZV-E1 den Fokus dort, wo der FX30 bereits Schwierigkeiten hat. Der Vorbehalt: Wenn Sie auch XLR-Ton aufnehmen, gewinnt der FX30 wieder technisch.

  • Ist das Fehlen eines zweiten Slots beim ZV-E1 wirklich ein Problem für semi-professionelle Nutzung?

    Ja, es handelt sich um einen identifizierten Deal-Breaker. Der FX30 bietet einen doppelten Slot CFexpress Type A + SD UHS-II, der simultane Sicherung oder automatisches Overflow ermöglicht. Der ZV-E1 hat nur einen einzelnen SD-UHS-II-Slot. Bei professionellen Dreharbeiten bedeutet eine defekte Karte ohne Redundanz einen irreversiblen Datenverlust. Für private Nutzung oder Solo-Content-Creator mit regelmäßiger Cloud-Sicherung ist das Risiko handhabbar. Für einen an einen Kunden gelieferten Dreh ist der einzelne Slot eine reale Einschränkung, die der FX30 nicht aufweist.

  • Der FX30 ist APS-C und der ZV-E1 ist Vollformat: ändert das wirklich etwas bei 4K-Video?

    Ja, an zwei konkreten Punkten. Erstens erfasst das Vollformat des ZV-E1 bei gleicher Blende mehr Licht, was sich in einem besseren Signal-Rausch-Verhältnis bei hoher Empfindlichkeit niederschlägt. Zweitens zeichnet der FX30 in DCI 4K (4096 × 2160) mit einem Crop-Faktor von auf, während der ZV-E1 auf 4K UHD (3840 × 2160) ohne DCI beschränkt ist. Für eine kinoorientierte Nachbearbeitung ist das DCI 4K des FX30 ein direkter Vorteil. Für Web- oder YouTube-Veröffentlichungen ist der Unterschied zwischen DCI und UHD in der Praxis vernachlässigbar.

  • Rechtfertigt sich der Preisunterschied zwischen den beiden Gehäusen noch 2026?

    Der ZV-E1 wurde zu 2 200 USD eingeführt, also 400 USD mehr als der FX30 zu 1 800 USD. Im Jahr 2026 sind beide Gehäuse auf dem Gebrauchtmarkt zu reduzierten Preisen erhältlich. Der ZV-E1 rechtfertigt sich finanziell, wenn Sie einen echten Bedarf an extremem Schwachlicht oder kompaktem Vollformat haben. Wenn Ihre Nutzung hauptsächlich technische Videoaufnahmen umfasst (XLR, DCI 4K, doppelter Slot), ist der FX30 günstiger und besser geeignet. Mehr für den ZV-E1 zu zahlen, ohne seine spezifischen Stärken zu nutzen, ist nicht rational.

  • Welches wird in den kommenden Jahren besser altern?

    Der FX30 gehört zur Cinema Line von Sony, einer Reihe mit langer Firmware-Support-Historie. Er hat nach seiner Markteinführung 2022 signifikante Updates erhalten. Der ZV-E1, 2023 erschienen, ist neuer, gehört aber zu einer konsumentenorientierten Reihe, deren Support-Zyklus weniger vorhersehbar ist. Auf Hardware-Ebene geben der doppelte Slot und der USB-C 3.2 Gen2 mit 10 Gbps des FX30 ihm eine praktische Langlebigkeit, die der einzelne Slot und der Gen1 mit 5 Gbps des ZV-E1 nicht erreichen. Der FX30 altert für professionelle Nutzung besser.