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challenger A
Panasonic Lumix G9 II

Panasonic

Lumix G9 II

2023

VS
challenger B
Panasonic Lumix S9

Panasonic

Lumix S9

2024

Panasonic Lumix G9 II vs S9: Welches wählt man 2026?

Visuelle Übersicht

In 5 Sekunden lesbar

7,5/ 10
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6,6/ 10
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Panasonic

Lumix G9 II

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Lumix S9

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Panasonic Lumix G9 II

Panasonic Lumix G9 II Gehäuse + Leica DG Summilux 9mm f1,7

Panasonic Lumix G9 II Gehäuse + Leica DG Summilux 9mm f1,7

1 999  · Foto-Erhardt DE

Panasonic Lumix S9

Panasonic Lumix DC-S9 Gehäuse silber/schwarz

Panasonic Lumix DC-S9 Gehäuse silber/schwarz

999  · Foto-Erhardt DE

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Das Urteil in Kürze

Der G9 II ist die Profi-Wahl für Video, Robustheit und Stabilisierung; der S9 setzt sich auf Reisen und bei wenig Licht durch seinen Vollformatsensor und sein federleichtes Gewicht durch.

Zwei Panasonic-Hybridkameras, zwei radikal unterschiedliche Philosophien. Der Lumix G9 II erschien 2023 mit Micro-Four-Thirds-Bajonett und positioniert sich als Spitzenmodell der MFT-Reihe für anspruchsvolle Fotografen und vielseitige Videografen. Sein Einführungspreis lag bei 1 899 USD. Der Lumix S9 hingegen kam 2024 mit Leica-L-Bajonett für 1 499 USD als kompaktes und zugängliches Vollformatgehäuse auf den Markt, konzipiert für Reisen und kreative Inhalte.

Die beiden Gehäuse richten sich nicht an denselben Käufer, überschneiden sich aber auf dem Papier: gleiche AF-Auflösung (779 Punkte, Abdeckung 100 %), gleiche elektronische Serienbildgeschwindigkeit (30 fps), gleiche maximale Videoauflösung (6K) und Preise, die sich auf dem Gebrauchtmarkt angenähert haben. Genau hier entsteht die Verwirrung.

Dieser Vergleich beantwortet eine konkrete Frage: Welches der beiden Gehäuse verdient 2026 mit einem Budget von rund 1 500 bis 1 900 USD neu oder deutlich weniger gebraucht Ihr Geld, je nach Ihrem Haupteinsatzgebiet? Sie entscheiden über Sensor, Stabilisierung, Robustheit, Video und Portabilität. Die technischen Daten stimmen in mehreren Punkten überein, doch die Unterschiede bei anderen Kriterien sind deutlich genug, um eine eindeutige Entscheidung zu treffen.

Stärken im Vergleich

Wo jede Kamera glänzt

Panasonic

Lumix G9 II

Top-Vorteile

  • 240 fpsMax. Bilder/s (Video)2× vs Panasonic Lumix S9
  • 8 stopsIBIS-Wirkung1,6× vs Panasonic Lumix S9
  • OuiUnbegrenzte AufnahmeAbsent sur Panasonic Lumix S9
  • OuiWetterschutzAbsent sur Panasonic Lumix S9

Panasonic

Lumix S9

Top-Vorteile

  • 204 800Erweiterte ISO max4× vs Panasonic Lumix G9 II
  • 51 200Native ISO max2× vs Panasonic Lumix G9 II
  • 14.4 EVDynamikumfang (EV)+37 % vs Panasonic Lumix G9 II
  • 486 gGewicht+35 % vs Panasonic Lumix G9 II

Detaillierter Vergleich

Runde für Runde, die acht Kategorien

Runde 1

Sensor

Sieger: Panasonic Lumix S9
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S9
Sensorformat
MFT
Full Frame
Sensortyp
CMOS
BSI-CMOS
Megapixel
25 MP
24.2 MP
Sensorgröße
17.3 × 13 mm
35.6 × 23.8 mm
Native ISO min
100
100
Native ISO max
25 600
51 200
Erweiterte ISO max
51 200
204 800
Dynamikumfang (EV)
10.5 EV
14.4 EV
Runde 2

Autofokus

SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S9
AF-Felder
779
779
AF-Abdeckung
100 %
100 %
Augen-AF (Mensch)
Oui
Oui
Augen-AF (Tier)
Oui
Oui
AF Schwachlicht (EV)
-6 EV
-6 EV
Runde 3

Geschwindigkeit & Serienbild

Unentschieden
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S9
Serienbild mechanisch
14 fps
Serienbild elektronisch
30 fps
30 fps
RAW-Puffer
120
Max. Verschlusszeit
1/8000
1/8000
Runde 4

Video

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S9
Max. Videoauflösung
6K
6K
Max. Bilder/s (Video)
240 fps
120 fps
Max. Bitrate
200 Mb/s
200 Mb/s
Video-Codecs
H.264, H.265
H.265, H.264
Aufnahmemodi
All-I, Long-GOP
Long-GOP
Chroma-Subsampling
4:2:0, 4:2:2
4:2:0, 4:2:2
Farbtiefe
10-bit
10-bit
Log-Profil
Oui
Oui
Log-Profile
HLG
V-Log, V-Gamut, HLG, Cinelike D2, Cinelike V2
Internes RAW
Non
Non
Externes RAW
ProRes RAW, Blackmagic RAW
4K-Crop
Oversampling
Oui
Oui
Open Gate
Oui
Oui
Anamorphes Desqueeze
1.3x, 2.0x
1.3x, 1.5x, 1.8x, 2.0x
LUT-Unterstützung
user LUTs, in-camera LUT preview
user LUTs, in-camera LUT preview
Monitoring-Tools
waveform, vectorscope, false color, histogram, zebras
waveform, vectorscope, false color, histogram, zebras
Aktive Kühlung
Non
Non
Aufnahmelimit
30 min
Illimité
Unbegrenzte Aufnahme
Oui
Non
Dual Native ISO
Non
Non
Proxy-Aufnahme
Oui
Oui
XLR-Eingang
Non
Non
32-Bit-Float-Audio
Non
Non
Genlock + Timecode
Non
Non
Runde 5

Bildstabilisierung

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S9
Sensor-Bildstabilisator
Oui
Oui
IBIS-Wirkung
8 stops
5 stops
Runde 6

Verarbeitung

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S9
Wetterschutz
Oui
Non
Zwei Kartenfächer
Oui
Non
Kartentypen
SD UHS-II
SD UHS-II
Runde 7

Ergonomie & Bildschirm

Sieger: Panasonic Lumix G9 II
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S9
Gewicht
658 g
486 g
Abmessungen
134 × 102 × 90 mm
126 x 73.9 x 46.7
Suchertyp
EVF
None
Sucherauflösung
3.69 M dots
Suchervergrößerung
1.6×
Bildschirmgröße
3″
3″
Bildschirmauflösung
1.84 M dots
1.84 M dots
Bildschirm-Mechanik
fully articulated
vari-angle
Touchscreen
Oui
Oui
Runde 8

Anschlüsse & Akku

Sieger: Panasonic Lumix S9
SpezifikationPanasonic Lumix G9 IIPanasonic Lumix S9
Akkulaufzeit (CIPA)
390 clichés
470 clichés
USB-Typ
USB 3.2 Gen 2(10 GBit/sec)
USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbps)
HDMI-Typ
Full HDMI
Micro (Type D)
WLAN
Oui
Oui
Bluetooth
Oui
Oui

Detaillierte Analyse

Stärken, Kompromisse und ideales Profil

Panasonic Lumix G9 II: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der G9 II verfügt über einen MFT-Sensor mit 25 Megapixel und einer gemessenen Dynamik von 10,5 EV. Das liegt unter dem Vollformat, reicht aber für die meisten Anwendungen bei kontrolliertem Licht aus. Die native ISO-Empfindlichkeit reicht bis 25 600, mit Erweiterung auf 51 200. Bei wenig Licht hat der MFT-Sensor einen strukturellen Nachteil gegenüber dem Vollformat, den der IBIS teilweise ausgleicht.

Die Stabilisierung ist die stärkste konkrete Stärke dieses Gehäuses. Der IBIS wird mit 8 Blendenstufen angegeben. In der Landschafts- und Reisefotografie konnte ich diese Wirksamkeit bei Freihandbelichtungen von über einer Sekunde bestätigen. Das ist ein messbarer Vorteil, kein Marketingargument. Der G9 II verfügt außerdem über einen EVF mit 3 686 400 Punkten und einer Vergrößerung von 1,6x, was ihn bei hellem Sonnenlicht oder für präzise Bildgestaltung angenehm nutzbar macht.

In der Videoaufnahme zieht der G9 II den Abstand deutlich größer:

  • 240 fps in Zeitlupe gegenüber 120 fps beim S9.
  • Unbegrenzte Aufnahmezeit gegenüber einer Begrenzung von 30 Minuten beim S9.
  • Externe Ausgabe von ProRes RAW und Blackmagic RAW, die beim S9 fehlt.
  • Doppelter SD-UHS-II-Slot für Redundanz bei Dreharbeiten.

Die Wetterschutzabdichtung ist vorhanden, beim S9 nicht. Das ist ein entscheidendes Kriterium für intensive Außeneinsätze. Das Gewicht von 658 g liegt über dem des S9, spiegelt aber eine robustere Konstruktion wider. Der größte Kompromiss bleibt das MFT-Sensorformat, das die Spielräume bei wenig Licht und die Hintergrundunschärfe einschränkt.

Für wen

Der G9 II eignet sich für Fotografen oder Videografen, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten und sich keinen Geräteausfall leisten können. Er richtet sich an hybride Videografen, die unbegrenzte Aufnahmezeit, Zeitlupen mit 240 fps und eine externe RAW-Ausgabe benötigen. Er passt auch zu Hochzeits- oder Eventfotografen, die Wert auf doppelte Speicherkarten, den hochauflösenden EVF und die 8-Blendenstufen-Stabilisierung legen. Fotografieren Sie im Freien bei wechselhaftem Wetter, ist die Wetterschutzabdichtung des G9 II kein Luxus.

Panasonic Lumix S9: was sie kann, wo sie Abstriche macht

Der S9 basiert auf einem BSI-CMOS-Vollformatsensor mit 24,2 Megapixel. Die gemessene Dynamik erreicht 14,4 EV, also 3,9 EV mehr als beim G9 II. Dieser Unterschied ist in der Nachbearbeitung spürbar: Er bietet mehr Spielraum bei der Rettung von Lichtern und Schatten, den das MFT-Format strukturell nicht erreichen kann. Die native ISO-Empfindlichkeit reicht bis 51 200, mit Erweiterung auf 204 800. Diese Werte positionieren den S9 in einer anderen Klasse für Fotografie bei wenig Licht.

Das Gehäuse wiegt 486 g und misst 126 x 73,9 x 46,7 mm. Das ist kompakt für ein Vollformatmodell. Auf Reisen verändert dieser Größenunterschied zum G9 II (658 g, 134 x 102 x 90 mm) spürbar die Ermüdung am Ende des Tages. Die CIPA-Akkulaufzeit liegt bei 470 Auslösungen, gegenüber 390 beim G9 II.

Die Kompromisse sind real und dokumentiert:

  • Kein elektronischer Sucher, was die Bildgestaltung bei hellem Sonnenlicht erschwert.
  • Keine Wetterschutzabdichtung, was feuchte oder staubige Bedingungen ausschließt.
  • Nur ein Speicherkartenslot, ohne Redundanzmöglichkeit.
  • IBIS auf 5 Blendenstufen begrenzt, gegenüber 8 Blendenstufen beim G9 II.

In der Videoaufnahme bietet der S9 V-Log, V-Gamut, HLG, Cinelike D2 und Cinelike V2, was die Grading-Optionen erweitert. Die Aufnahmezeit ist jedoch auf 30 Minuten begrenzt, ohne externe RAW-Ausgabe. Für professionelle Videoarbeit sind diese beiden Punkte ausschlaggebend.

Für wen

Der S9 ist für den reisenden Fotografen gemacht, der Bildqualität bei wenig Licht und ein leichtes Kit priorisiert. Er eignet sich für Porträtfotografen, die die Dynamik des Vollformats ohne sperriges Gehäuse nutzen möchten. Er richtet sich auch an Foto-Video-Content-Creator auf Reisen, sofern die Videosequenzen unter 30 Minuten bleiben und die Wetterbedingungen vorhersehbar sind. Ohne Wetterschutzabdichtung und Sucher ist er für intensives Outdoor-Reporting nicht geeignet.

Unser Fazit

Welche kaufen, und warum

Das Duell entscheidet sich an zwei gegensätzlichen Kriterien: professionelle Robustheit auf der einen Seite, Bildqualität bei wenig Licht auf der anderen.

Der G9 II gewinnt die Runden Video, Stabilisierung und Verarbeitung. Er ist wettergeschützt, hat einen doppelten Kartenslot, unbegrenzte Aufnahmezeit, 240 fps, IBIS mit 8 Blendenstufen und externe RAW-Ausgabe. Wenn Ihr Haupteinsatzgebiet hybride Videoarbeit oder Außenaufnahmen sind, gibt es keine Diskussion. Der S9 kann hier nicht mithalten.

Der S9 gewinnt die Sensor-Runde mit 14,4 EV Dynamik gegenüber 10,5 EV und nativem ISO 51 200 gegenüber 25 600. In der Porträt-, Reise- und Low-Light-Fotografie übersetzen sich diese Unterschiede in besser verwertbare RAW-Dateien. Das Gewicht von 486 g ist ebenfalls ein konkreter Vorteil über mehrere Wochen auf Reisen.

Die Dealbreaker, die Sie vor dem Kauf prüfen sollten:

  • Fehlender Sucher beim S9: Dealbreaker für jede Nutzung bei hellem Sonnenlicht oder präziser Bildgestaltung.
  • Fehlende Wetterschutzabdichtung beim S9: Dealbreaker für Reportage, Hochzeiten im Freien, Wanderungen.
  • Aufnahmezeit auf 30 Minuten beim S9 begrenzt: Dealbreaker für lange Dreharbeiten.
  • MFT-Format des G9 II: struktureller Kompromiss bei wenig Licht, der durch den IBIS allein nicht ausgeglichen wird.

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis 2026 liegt der S9 gebraucht regelmäßig bei 900 bis 1 100 USD, was seine Attraktivität für Reisende stärkt. Der G9 II bewegt sich gebraucht um 1 200 bis 1 400 USD, gerechtfertigt durch seine Profi-Positionierung.

Klares Fazit: Wählen Sie den G9 II, wenn Sie hybride Videoarbeit, Außeneinsätze oder Kartenduplizierung benötigen. Wählen Sie den S9, wenn Sie leicht reisen, bei wenig Licht fotografieren und weder Sucher noch Wetterschutz brauchen. Das Vollformat des S9 ist ein echter Qualitätsvorteil bei Standbildern. Seine drei Dealbreaker (fehlender Sucher, fehlende Wetterschutzabdichtung, begrenzte Aufnahmezeit) machen ihn jedoch zu einem Nischenmodell, nicht zum Allrounder.

Häufige Fragen

Vor dem Kauf — was wir oft gefragt werden

  • Welches Modell für Hochzeiten?

    Der G9 II ist für Hochzeiten besser geeignet. Die Wetterschutzabdichtung schützt bei Außenzeremonien bei unsicherem Wetter. Der doppelte SD-UHS-II-Slot gewährleistet die Redundanz der Dateien, eine minimale professionelle Anforderung. Der EVF mit 3 686 400 Punkten ermöglicht präzise Bildgestaltung unter allen Bedingungen. Der IBIS mit 8 Blendenstufen hilft bei Aufnahmen im Empfangslicht. Der S9 hat weder Sucher noch doppelten Kartenslot noch Wetterschutzabdichtung: drei Punkte, die diese Art der Nutzung direkt beeinträchtigen.

  • Ist der S9 trotz des Formats wirklich besser bei wenig Licht?

    Ja, strukturell. Der BSI-CMOS-Vollformatsensor des S9 bietet 14,4 EV Dynamikumfang gegenüber 10,5 EV beim G9 II, also einen gemessenen Unterschied von 3,9 EV. Die native ISO-Empfindlichkeit des S9 reicht bis 51 200 gegenüber 25 600 beim G9 II. Diese Zahlen führen zu RAW-Dateien mit mehr Spielraum in Schatten und Lichtern. Der IBIS des G9 II mit 8 Blendenstufen gleicht teilweise durch längere Belichtungszeiten aus, ersetzt aber nicht die Lichtausbeute eines größeren Sensors.

  • Ist das Fehlen eines Suchers beim S9 wirklich problematisch?

    Das hängt von Ihrer Arbeitsweise ab, doch das Fehlen eines Suchers ist ein echter funktionaler Nachteil. Bei hellem Sonnenlicht wird der rückwärtige Bildschirm mit 1 840 000 Punkten schwer ablesbar. Das Freihand-Zielen ermüdet schneller. Für Studio-Porträts oder Reisen bei weichem Licht reicht der Bildschirm aus. Für Reportage, Sport oder Straßenfotografie im Freien ist das Fehlen eines Suchers ein spürbarer Nachteil. Der G9 II verfügt über einen EVF mit 3 686 400 Punkten und einer Vergrößerung von 1,6x: ein nicht zu unterschätzender ergonomischer Vorteil.

  • Rechtfertigt der 400-USD-Unterschied beim Launch 2026 noch?

    Neu lag der G9 II bei 1 899 USD gegenüber 1 499 USD für den S9, also 400 USD Differenz. 2026 hat der Gebrauchtmarkt diesen Abstand in absoluten Werten verringert, doch der G9 II behält seine Prämie. Sie ist gerechtfertigt, wenn Sie professionelle Videoaufnahmen (unbegrenzte Aufnahmezeit, 240 fps, externe RAW-Ausgabe), Wetterschutzabdichtung oder doppelten Kartenslot nutzen. Wenn Ihr Einsatz ausschließlich Reise- oder Porträtfotografie ist, bietet der S9 gebraucht ein schwer zu schlagendes Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Vollformatmodell.

  • Welches Gehäuse altert besser in seinem Objektiv-Ökosystem?

    Das Leica-L-Bajonett des S9 wird von Leica, Sigma und Panasonic geteilt. Das Ökosystem ist aktiv und die verfügbaren Objektive sind zahlreich, insbesondere die Sigma-Art-Objektive mit L-Bajonett. Das Micro-Four-Thirds-Bajonett des G9 II profitiert von einem sehr breiten Objektivkatalog, der seit 2008 entwickelt wurde, mit kompakten und leichten Objektiven. Beide Bajonette sind 2026 nutzbar. Der Vorteil von MFT liegt in der Größe und dem Gewicht der Objektive. Der Vorteil von Leica L liegt in der Kompatibilität mit hochwertigen Vollformatobjektiven und einer wachsenden Community.